Verbandsleben
19.06.2021
traditionelles Spargelessen Köthen, den 19.06.2021 Ein Ausflug nach Diebzig Sie schien uns endlos lang, die Pause! Corona sprach: „Bleibt schön zu Hause! Kontakte lieber nicht riskieren! Denn g e f ä h r l i c h sind wir Viren!“ Doch wir sind alle gut erzogen, mit Abstand und mit Maske. Wir hielten's durch, 's ist nicht gelogen, auf dass uns nicht erfassten diese klitzekleinen Tücken, (sind gefährlicher als Mücken.) Um so schöner war es dann, dass man wieder atmen kann, denn die Zahl'n der Pandemie sanken schnell, wie vorher nie! Da packte – habt ihr's schon gewusst? - Frau Take doch die Reiselust! Mit Peter stieg sie in den Wagen, um die Stationen zu erfragen, die wir gemeinsam woll'n erleben. Mal A b w e c h s l u n g sollt's endlich geben! Nun, die Beteiligung war gut. Statt Regenschirm der Sonnenhut! 19 Leute aus Köthen und Aken! Das ist ja schön, so kann man sagen! Kein Trübsalblasen trotz der Hitze, herrlich ich jetzt im Auto sitze. Nach D i e b z i g geht’s! Das ist ja Spitze! Herr und Frau Riemen luden ein ihre Fahrgäste zu sein. Nicht allzu weit, ein Stückchen nur und man ist in der Natur. Im Dorf schon glücklich angekommen haben uns die Enten die Vorfahrt genommen. Doch „rechts vor links“ klappte ganz gut, wir waren ja auch auf der Hut. ----- 1 ---- In des Dorfes Mitte die Kirche steht! Na, bitte! Freundlich dazu eingeladen ging'n wir in den kühlen Raum. Frau Jenrich hat uns schon erwartet, die jetzt ihren Vortrag startet. In die Geschichte von dem Ort führt uns die junge Dame fort. *) Schon früh erwähnt ist dieser Flecken. Zwei Funde gab es zu entdecken. 1150 eine Hütte! Erst etwas später kommt die Blüte der kleinen Ortschaft in der Heimat. Ein Streiflicht von der Fürstengüte, der für das Volk das Beste tat. Der CDU-Mann Dietmar Winter, der Vorsitzender im Kreistag war, setzt Ergänzungen dahinter, erklärt und macht uns alles klar. **) Fast mitten auf dem Dorfplatz steht ein kleines Häuschen ganz allein. Was damit balde vorwärts geht, ganz fest auf dem Programm schon steht: Ein Backhaus für den ganzen Ort geht bald in Betrieb, sofort. Einmal in Betrieb genommen, wird jeder dann sein Brot bekommen. Dann ging es auf in die Natur, ein kleiner Waldspaziergang nur. Die meisten nahmen an der Wand'rung teil, der Rest schon im Lokal verweil. Vom Diebz'ger Busch der Waldesrand bald lebhaftes Intersse fand. Das Gros der Truppe folgt genau der Schilderung der „Kräuterfrau“. ***) Die kennt sich aus mit den Gewächsen, die es hier recht reichlich gibt: ----- 2 ----- Da wächst zum Beispiel W e i s s e r K l e e ! (Wer weiss schon, dass der essbar ist?) Und B r e n n e s s e l n tun garnicht weh, wenn man sie jung vom Stengel isst. Die M e l d e, die ist wen'ger schön, wer möchte schon das Unkraut seh'n? Und unter dichtem Laube wohnt „E i c h e n s p i n n e r r a u p e“ ! Der Wald hat somit Freund' und Feinde. (Davon weiss auch die Dorfgemeinde.) Im Diebz'ger Hof auf der Terasse sassen wir zu viert am Tisch, genossen vom Kaffee 'ne Tasse, erzählten von der Leber frisch. Privat berichtet man mit Freuden: Recht gut geht’s uns'ren Jungen Leuten! Das hört man gern, denn heutzutage ist das manchmal 'ne heikle Frage. Dann werfen wir noch einen Blick auf die Tagespolitik. Inzwischen stand ja schon bereit das leck're Mahl zur Mittagszeit. Der Spargel, (der bekanntlich schiesst), schmeckt köstlich, wenn man ihn geniesst! Ein Schnitzel, (oder war'n's nicht zwei?) mit Kartoffeln auch dabei. So ist der Mensch, er will sich laben und endlich auch mal Ruhe haben. Nachdem sich alle satt gegessen sind im Auto wir gesessen. Das nächste Ziel, die Elbestadt! Auch sie etwas zu bieten hat Am Russendamm steht zum Gedenken ein Stein am Ufer von dem Fluss. Will uns in die Geschichte lenken, was man da beachten muss. ----- 3 ----- Markierungen am Uferhaus erwecken bei uns Angst und Graus'. Da liest man von dem Wasserstand, „Land unter“ war das Elbeland. (Heute, ein paar Jahre später, beträgt der Stand etwa ein' Meter.) In „Naumanns Schuppen“ am Russendamm Kommen wir auf der Terasse an. Die Sicht ist gut, ein Lüftchen weht, zum Kaffeetrinken es jetzt geht. Eiskaltes Wasser weckt die Geister! (Im Geniessen sind wir Meister.) Der Kuchen war ganz auserlesen. Ein Glück, dass wir sind dort gewesen! Auch der Kaffee tat uns gut, stärkt' die Gespräche und den Mut. Kein schlechter Witz, nur Freundlichkeiten, einander Freude zu bereiten! So war es wirklich recht gescheh'n bei diesem schönen Wiederseh'n. So klang der schöne Tag dann aus und glücklich fuhren wir nach Haus, ein jeder in seinen Lebenskreis. Inzwischen freu'n wir uns schon bald, · (es trügt uns nicht die schöne Ahnung)-, auf den nächsten Innehalt, · verheissen durch die gute Planung. Eins hab ich noch auf dem Herzen, und ich will fröhlich sein dabei: Das „C“ im Namen der Partei! Das wollen wir bedenken frei! Ist es doch – wie uns bekannt -, für uns're Werte der Garant! *) Die Ortschronistin, Frau Kirsten Jenrich **) Herr Dietmar Winter, CDU, vorm. Fraktionsvorsitzender im Kreistag ***) Die „Kräuterfrau“, Frau Diplombiologin Alexa Sabarth ----- 4 -----

Traditionelles Spargelessen

01.01.2021
Neujahrsschreiben des Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Stadtrat von Lüneburg

Ein schwieriges Jahr geht zu Ende, und ich freue mich auf das neue Jahr. Ich habe die Hoffnung, dass es für mich, alle meine Freunde und unser Land sich alles zum Guten wendet- mögen wir Corona überwinden, um das Leben wieder unbeschwert zu genießen- übrigens hätte ich diese Pandemie in keinem anderen Land erleben wollen. Und deshalb bin ich besonders den verantwortlich Handelnden sehr dankbar. Bestürzt hat mich in den letzten Monaten die entsetzliche Ohnmacht der Menschen, einander glücklich zu machen, einander zu verstehen, einander zu gefallen, einander zu lieben und aufeinander Rücksicht zu nehmen!
Durch die Presse, das Radio und das Fernsehen wurden wir täglich mit einer ordentlichen Dosis von Gemeinheit und Gewalttat, von Hemmungslosigkeit und Unsinn zudem noch bereichert. Weltweit scheinen die Versammlungen, Aufrufe, Demonstrationen und Protestaktionen die Verständigung der Menschen nicht besonders zu fördern. Jeder will nur auf seine Weise an einer besseren Welt herumkurieren. Keiner scheint bereit zu sein, Frieden zu stiften durch die ehrliche Bereitschaft zur Versöhnung! Keiner scheint bereit, sich selbst zu bessern! Jeder will anklagen, beschuldigen, zur Verantwortung ziehen. Können wir nicht im nächsten Jahr versuchen, Stille zu schaffen, den Geist der Erkenntnis zu suchen, den Geist der Verständigung und der Kompromisse zu finden? Wenn dieser Geist anfängt in unseren Herzen zu wohnen und zu wirken, werden wir in einer herzlicheren Umwelt leben!
Unserer Welt mangelt es vielfach an Lebenssinn und Lebensfreude. Materielle Werte allein sind dafür kein Ausgleich. Bisher als verbindlich geltende Werte im Zusammenleben der Menschen werden in Zweifel gezogen oder geraten in Verruf. Neue Orientierungshilfen werden dabei nur selten angeboten. Wir müssen uns überzeugenden Werten und moralischen Vorstellungen verpflichtet fühlen- für mich spielt die christliche Ethik hierbei eine große Rolle. Vertrauenswürdig sein, Toleranz und Mildtätigkeit haben eine große Bedeutung in meinem Leben- ich glaube, wir glauben kein neues Weltethos zu erfinden, denn dieses ist seit Jahrhunderten vorhanden, es muss nur von uns erkannt und gelebt werden. Wir müssen nur unser Wissen ständig versuchen zu vermehren und immer wieder bereit sein, unsere Einstellungen zu klären.
Wir dürfen unseren Blick vor der Not in der Welt nicht verschließen und müssen versuchen, tolerant zu sein gegenüber allen Menschen sowie verantwortungsvoll mit der Natur und ihren Geschöpfen umgehen. Natürliche sind wir alle Menschen der heutigen Zeit, und wir müssen im alltäglichen Leben bestehen und uns manchen Zwängen unterwerfen. Aber bei allem verständlichen Streben nach Wohlstand und Sicherheit müssen wir bemüht bleiben, Lebensstandard und Lebenssinn nicht zu verwechseln. Was unser Land betrifft, hoffe ich, ich bin mir mit vielen Freunden darüber einig, dass der Größenwahn der Wilhelminischen Monarchie als Modell für ein demokratisches Gemeinwesen ebenso wenig taugt wie die Selbstzerfleischungslust in der Weimarer Republik, ganz zu schweigen von der Barbarei der Nazis.
Mein Leitbild bleibt der liberale Rechtsstaat und die soziale Marktwirtschaft, die soziale Errungenschaften verteidigt und einen reinen marktradikalen Kapitalismus und auch die kommunistische Gleichmacherei ablehnt, Somit werde ich mich in diesem Sinne auch im Jahr 2021 beruflich und ehrenamtlich für unser Land und unsere schöne Stadt einsetzen. Ich wünsche allen Freunden einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr 2021.

Rainer Mencke

01.10.2020
Senioren-Union wählt in Thale neuen Landesvorstand
Auf der Landesversammlung der Senioren-Union Sachsen-Anhalt wurden am 1. Oktober 2020 in Thale ein neuer Landesvorstand und die Delegierten für die Bundesdelegiertenversammlung gewählt.

Prof. Dr. Wolfgang Merbach aus Merseburg (Saale) wurde mit großer Mehrheit als Landesvorsitzender im Amt bestätigt und geht somit in seine vierte Amtszeit. Zu seinen Stellvertretern wurden Georg Heeg aus Köthen (Anhalt), Werner Körner aus Thale und Waldemar Schreiber aus Stendal gewählt. Das Amt des Schatzmeisters übernimmt wieder Günther Zahn aus Thale. Dem neuen Landesvorstand gehören weiterhin Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch MdL, Manfred Czock, Hermann Curdts, Norbert Fischer, Joachim Holz, Dr. Klaus Kutschmann, Magdalena Korte, Ulrich Körber und Jürgen Weigelt als Beisitzer an.

In ihren virtuellen Grußworten betonten der CDU-Landesvorsitzende Minister Holger Stahlknecht MdL, das CDU-Bundesvorstandsmitglied Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff MdL und die Vorsitzende der CDU-Landesgruppe Sachsen-Anhalt im Deutschen Bundestag, Heike Brehmer MdB, die Bedeutung der größten politischen Seniorenvereinigung in Sachsen-Anhalt. Vor Ort gratulierten Angela Gorr MdL, stellv. Kreisvorsitzende der CDU Harz, der designierte Oberbürgermeister der Stadt Halberstadt, Daniel Szarata MdL und der designierte Landrat des Landkreises Harz, Bürgermeister Thomas Balcerowski dem neuen Vorstand.

Prof. Dr. Wolfgang Merbach ging in seiner politischen Rede auf die Rolle der Senioren-Union als starke Vereinigung der CDU ein. „Die Mitgliederpyramide zeigt, dass wir die größte Altersgruppe in der CDU repräsentieren. Unsere Aufgabe und Verpflichtung ist es, die Interessen der älteren Generation zu vertreten und der jungen Generation stets eine begleitende Hand zu geben.“
Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung durch die CDU Sachsen-Anhalt und bei Heike Brehmer MdB, Landrat a.D. Dr. Michael Ermrich, Daniel Szarata MdL und Sepp Müller MdB.

 

26.09.2020
ABI
Matthias Egert als CDU-Kreisvorsitzender wiedergewählt

Matthias Egert aus Zörbig ist als Kreisvorsitzender des CDU-Kreisverbandes Anhalt-Bitterfeld im Amt bestätigt worden. 72 der 73 gültigen Stimmen entfielen auf den seit 2018 amtierenden Kreisvorsitzenden. Kontinuität auch in der weiteren Kreisvorstandsspitze: Sowohl die beiden bisherigen Stellvertreter Sandra Warmuth (Osternienburger Land) und Stefan Wallwitz (Zerbst) als auch der langjährige Kreisschatzmeister Dietmar Krause MdL (Osternienburger Land) wurden mit überaus großer Mehrheit im Amt bestätigt.

Satzungsgemäß sind die Vorstände der Kreisverbände sowie der Orts-, Gemeinde- und Stadtverbände der CDU alle zwei Jahre neu zu wählen. Allerdings war dies vielen Verbänden wegen des Corona-bedingten Versammlungsverbotes bzw. rigider Schutzvorkehrungen  in diesem Jahr bislang kaum möglich. Darauf hat die Bundespolitik reagiert und gestattet, dass Vorstände notfalls bis zum Jahresende 2021 im Amt bleiben könnten. Diese Möglichkeit hat der Anhalt-Bitterfelder Kreisvorstand nicht nutzen wollen, da einerseits die Schutzbestimmungen für politische Versammlungen gelockert werden konnten und zum anderen wegen der im Jahr 2021 bevorstehenden Wahlen zum Deutschen Bundestag und zum Landtag von Sachsen-Anhalt Vollversammlungen einzuberufen sind. So fand der Kreisparteitag und am Vorabend die Nominierung des Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Anhalt sowie die Nominierung des Landtagskandidaten für den Wahlkreis Köthen in einer eigens hierfür ausgestatteten Lagerhalle in Cosa statt.

Erneut zeigten sich die 74 Kreisparteitagsmitglieder offenbar bemüht, alle Regionen des Kreisverbandes im Kreisvorstand abzubilden. So setzt sich der neue Kreisvorstand aus 8 CDU-Mitgliedern aus dem Altkreisgebiet Bitterfeld, 7 CDU-Mitgliedern aus dem Altkreisgebiet Köthen und 3 aus dem Gebiet Zerbst/Anhalt zusammen.

Zu Beginn des Kreisparteitages wurde Bernhard Northoff aus Köthen, der frühere langjährige Kreisvorsitzende, für seine aktive Parteiarbeit als Kreisvorsitzender (bis 2018) wie auch danach mit der Urkunde „Für besondere Leistungen“ geehrt. Sichtlich gerührt dankte er der applaudierenden Versammlung und betonte: „CDU-Mitglied ist man aus Überzeugung und ein Leben lang!“

 

Bereits am Freitagabend hatten die jeweils im Bundestags-Wahlkreis Anhalt und im Landtagswahlkreis Köthen stimmberechtigten CDU-Mitglieder mit Frank Wyszkowski und Olaf Feuerborn ihre CDU-Kandidaten für die Wahlen im kommenden Jahr gewählt. Eine weitere partei-interne Wahl steht am 13. November 2020 bevor: Dann bestimmen die stimmberechtigten CDU-Mitglieder ihren Kandidaten für die Landratswahl in Anhalt-Bitterfeld, welche zeitgleich mit den Landtagswahlen am 6. Juni 2021 stattfindet.

CDU-Kreisvorstand Anhalt-Bitterfeld:

Vorsitzender: Matthias Egert

Stv. Vorsitzende: Sandra Warmuth, Stefan Wallwitz

Kreisschatzmeister: Dietmar Krause

Beisitzer: Melanie Winkler, Gisela Schütze-Freyhsleben, Eberhard Berger, Uwe Schulze, Georg Heeg, Marcel Urban, Sebastian Reichert, Volker Richter, Volker Krüger, Heiko Lehmann (auch Mitgliederbeauftragter des Kreisverbandes), Marian Konratt, Dirk Hoppe, Klaus Hamerla, Maik Leuschner

16.09.2020
JU Zerbst initiiert Aufräumtag

Am kommenden Samstag, dem 19.09.2020, findet in Zerbst zum ersten Mal eine Aktion im Rahmen des „World Clean-up Day" (auf Deutsch etwa: weltweiter Aufräumtag) statt. Ziel dieses Tages ist es, an möglichst vielen Orten der Welt ein Zeichen gegen Umweltverschmutzung und achtloses Entsorgen von Plastikmüll in der Natur zu setzen, indem Müllsammelaktionen durchgeführt werden.

Die Idee, auch in Zerbst einen solchen Einsatz zu organisieren, entstand beim letzten Stammtisch der JU Zerbst/Anhalt. Dort besprachen die Mitglieder kommende Projektideen, wobei sie schnell davon überzeugt waren, dass eine Müllsammelaktion genau das Richtige sei, um unkompliziert etwas Gutes für die Heimat zu leisten. Der internationale World Clean-up Day kam den JUlern da gerade zur rechten Zeit.

Schnell gingen die Überlegungen in die Richtung, viele Mitstreiter für das Projekt zu finden, um möglichst viel Müll sammeln zu können. Der Ortsvorsitzende Justin Wurbs nahm daher Kontakt zur DLRG Ortsgruppe Zerbst/Anhalt e.V. und dem Tanzclub Zerbst e.V. auf, wo er auf offene Ohren stieß. Die beiden Vereine werden am Samstag die Aktion tatkräftig unterstützen und halfen der JU bei der vorbereitenden Organisation. Auch der Zerbster Bürgermeister, Andreas Dittmann (SPD), war der Initiative gegenüber sofort aufgeschlossen, sodass auch die Stadt Zerbst/Anhalt zu den Unterstützern der Gemeinschaftssammelaktion zählt und für den Samstag beispielsweise Container zur fachgerechten Entsorgung des gesammelten Mülls bereitstellen wird.

Die JU Zerbst/Anhalt als Initiator und die beteiligten Institutionen freuen sich, am Samstag gemeinsam gegen Umweltverschmutzung aktiv zu werden und hoffen natürlich auf weitere Unterstützung durch freiwillige Helfer aus der Kommune und der CDU.

[Benkwitz]

02.09.2020
2. Tag in Lüneburg

Am nächsten Morgen (Mittwoch, d. 02.09.20 um 9.45 Uhr) stand vor unserem Hotel eine Pferdekutsche (Kremser) bereit für die Rundfahrt durch die Stadt (sie hat ca. 70000 Einwohner, was etwas schwankt durch die wechselnden Studentenzahlen). Die hübschen Bürgerhäuser, die meisten im Fachwerkstil erbaut mit Klinkersteinen, schmiegten sich eng aneinander und gaben nach jeder Kurve den Blick frei auf weitere Sehenswürdigkeithen, wie z. B. das imposante Rathaus, das aus dem Mittelalter stammt und im Laufe der Zeit immer wieder durch prunkvolle An- und Neubauten ergänzt worden war, und das wir noch näher kennenlernen sollten. Mitten durch die Stadt fliesst das Flüsschen Ilmenau, einst sehr wichtig für den Transport des in Lüneburg gewonnenen und gesiedeten Salzes, das die Stadt damals reich machte.

Leider machen Senkungen von Gebäuden den Stadtvätern Sorgen, da sich im

Untergrund Hohlräume bemerkbar machen, aus denen das geborgene Salz stammte. Dadurch neigen sich die Wände. Dann staunten wir über einen total erhaltenen und noch funktionsfähigen Holzkran, der damals durch zwei Tretmühlenräder angetrieben worden war, zum damaligen Salzumschlag, und zwei original nachgebaute Transportboote.

Dann schloss sich noch ein weiterer Stadtbummel an, zum Fotografieren, bis

wir in einer Freiluftgaststätte direkt an dem hohen Ufer der Ilmenau wieder ein

schönes Mittagessen erhalten haben.

Um 15.45 Uhr war Treffpunkt vor dem Rathaus zu einer Führung durch die altehrwürdigen Säle und Hallen, die alle mit prächtigen Gemälden und Holzschnitzarbeiten verziert und verschönt waren, und die Silber- und Goldschätze aus vergangenen Zeiten bargen.Inzwischen waren Herr Kees de Vries (unser Bundestagsabgeordneter von Sachsen Anhalt und seine Frau) zu uns gestossen und damit mit uns gemeinsam unter den Gästen zur Rede des Lüneburger Ober-Bürgermeisters, Herrn Mägde,(SPD) zugegen waren.

Weiterhin war anwesend Frau Rudolf, die Leiterin der Senioren Union von Lüneburg.

Wir befanden uns in einem hohen repräsentativen Sitzungssaal jüngeren Datums von beeindruckender Schönheit und Anmut. Herr Mägde ergriff das Wort und uns ergriffen seine Worte. Er legte uns eindrucksvoll Freud und Leid seines hohen Amtes dar, was seinen Eindruck nicht verfehlte. Wie wir erlebten und hinterher noch erfuhren, ist er ein Mann, der in seinem Amt begnadet ist und sehr weise vorgeht in seinen Meinungen und Entscheidungen. Das tat gut, daran teilzunehmen und darum zu wissen. Frau Take würdigte dann seine Rede verbunden mit Worten des Dankes und Verständnisses. Anschliessend dann noch ein paar Worte von Frau Rudolf, die sich auf einen baldigen Besuch in Köthen freut und die besonderes Interesse an der Köthener Malschule hat.

Anschliessend konnten wir noch miteinander anstossen. Unter diesen guten Eindrücken stehend fielen mir Worte aus der Bibel ein, wo die Weisheit Gottes aus dem König Salomo spricht (Sprüche 8, 14-16) und zwar sagt sie da: „Mein ist beides,Rat und Tat, ich habe Verstand und Macht. Durch mich regieren die Könige und setzen die Ratsherren das Recht. Durch mich herrschen die Fürsten und die Edlen richten auf Erden,“ So spricht die Weisheit Gottes denen Mut zu, die Verantwortung haben, was zugleich Trost und Ermunterung bedeutet.

Dann (wir waren tief beeindruckt) gingen wir in die Stadt zum gemeinsamen Abendessen in eine gute Gaststätte. Wir wurden in das romantische Kellergewölbe geleitet, was einen eigenen Reiz hatte. Nun lebten die Gespräche wieder auf und wir kamen wieder einander ein Stück näher. Auch an Fröhlichkeit fehlte es nicht,und das Lachen vom Nachbartisch steckte an. Zu

später Stunde besuchte uns noch der CDU-Mann, der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat von Lüneburg, Herr Mencke, und nahm sich Zeit an jedem Tisch zu einem Gespräch. Sehr erfreulich waren seine vernünftigen Ansichten, und wir erinnerten uns freundlich an das Wunder der friedlichen Wende. Er hat noch einen Steinmetzbetrieb, um den er sich kümmern muss. Ein kleines Geschenk für ihn machte viel Freude, als er sich verabschieden musste. Er strahlte Freude und Optimismus aus.  Text mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Schmidt

01.09.2020
1. Tag in Lüneburg

04.09.2020

Eine Reise nach Lüneburg

Hallo, Ihr Lieben,

 

Wir sind wieder da! Gestern abend zurückgekommen von der Reise nach der

Partnerstadt Lüneburg! Um es vorwegzunehmen: Es war s e h r schön!

Am Dienstag früh (01.09.20 um 7.50 Uhr) ging die Fahrt los, und zwar für uns und weitere sechs in einem VW-Bus. (zwei Ehepaare, eine Einzelperson und der Fahrer war Peter Brandes, der Partner von der Chefin unserer Köthener Senioren CDU). Die beiden Letzteren hatten längere Zeit vorher schon in der Vorbereitung der Fahrt die ganze Tour abgefahren und alle Termine akribisch vorbereitet und festgemacht. Ausser unserem Bus waren es noch etwa fünf PKWs, die sich auf der Fahrt unserem erfahrenen Chauffeur angeschlossen hatten. Unterwegs machten wir einen Zwischenstop in einem Museumsdorf (Diesdorf), wo es ein mittelalterliches dörfliches Anwesen mit alten interessanten originalgetreuen Fachwerkbauten zu sehen gab, was uns durch eine Führung erklärt wurde. In einer sehr einladenden Gaststätte haben wir dann zu Mittag gegessen um dann unsere Fahrt fortzusetzen. Gegen 16.00 Uhr hatten wir unser Hotel erreicht, das nur über verwinkelte Einbahnstrassen zu erreichen war, den Bremer Hof. Unterwegs kamen wir durch Wieren und dicht vorbei an Uelzen und Bollensen, wo sich Renate einiger Jugenderinnerungen erfreute. (Die alten Bilder von damals lebten alle wieder auf!).An dem sehr imposanten Universitätsgebäude (amerikanischer Baustil) kamen wir auch vorbei   Nach dem Einchecken blieb noch ein wenig Zeit für die nähere Umgebung, wo wir uns erste lebendige Eindrücke holen konnten. Dann gingen wir zum Abendessen etwas tiefer in die Stadt und fanden die Gaststätte „Die Krone“, wo wir uns in gemütlicher Atmosphäre an abgedunkelten Tischen niedersetzten und bei lebhaften Gesprächen und ausgesuchten Spezialitäten den Abend geniessen konnten. Wir haben die Zeit zu ausführlichen Gesprächen genutzt und kamen uns so alle wieder ein bisschen näher.     Text mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Schmidt

 

 

07.07.2020
ZER
Zerbster CDU-Vorstand besucht Lemoine-Preisträger

Im November 2019 wurde das Zerbster Jung-Unternehmen GAF – Gesellschaft für additive Fertigung mbH mit dem Rainer-Lemoine-Preis ausgezeichnet. Dies war dem CDU-Stadtverbandsvorstand Zerbst Anlass für einen Firmenbesuch, der am 06.07.2020 im Vorfeld der turnusgemäßen Sitzung stattfand. Lukas Bergholz, der kaufmännische Leiter des im Mai 2019 gegründeten Zerbster Unternehmens, führte durch die Firma. Er berichtete von Erfahrungen und Unterstützung während der Gründung, aber auch von wachsendem Geschäftsvolumen. Das Unternehmen stellt im 3D-Druckverfahren Plastikteile her. Voraus gehen Hilfestellung und Beratung der Kunden im konstruktiven Bereich.

3D-Druck ist eine stark aufstrebende Produktionsweise. Sie ersetzt vielfach bereits den Musterbau, aber auch die industrielle Teile-Produktion in Serie.

Die Drucker sind rund um die Uhr im Einsatz und laufen vollautomatisch. GAF hatte anfangs auf den Prototypenbau gesetzt, ist zwischenzeitlich auch Corona-bedingt auf Serienfertigung zum Ausgleich ausbleibender Teile aus Fernost übergegangen. So entstehen neue Verbindungen vornehmlich in die deutsche Wirtschaft die bislang in China produzieren ließ. Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Ersatzteilfertigung für Reparaturen an älteren Werkzeugmaschinen der hiesigen Unternehmen. Dies gelingt weit kostengünstiger als das traditionelle Guß- oder Spritzgußverfahren, da im 3D-Druck keinerlei Gussformen hergestellt werden müssen, um oft nur als Einzelstück benötigte Teile zu fertigen.

Weshalb die Firma in Zerbst gegründet und errichtet wurde? „Heimatverbundenheit. Gar keine Frage“, so Lukas Bergholz. Freilich wäre Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen hinsichtlich der Kundennähe ein besserer Standort. „Dort ist der Markt für unsere Leistungen.“ Doch das wiegt die Heimatverbundenheit nicht auf.

„Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und gute Geschäfte und natürlich sind wir auch ein bisschen stolz, eine solch innovative Firma hier in Zerbst zu haben“, bedankte sich der Zerbster Stadtverbandsvorsitzende Marian Konratt zum Abschluss.

Siehe auch:

https://www.reiner-lemoine-stiftung.de/meldungen/reiner-lemoine-gruenderpreis-verliehen

23.02.2020
Der JU-Landestag 2020 kommt nach Zerbst!

Punktes erklärte unsere Vorsitzende Anna Kreye, dass Sie sich sehr darüber freut in diesem Jahr zwei konkurrierende Konzepte für diesen zu haben. Das dies eher selten ist, da die Ausrichtung mit großem finanziellem und organisatorischem Aufwand verbunden ist, konnte man in den Augen der anwesenden erkennen.

Aus diesem Grund war auch der Vorsitzende der JU Zerbst, Justin Wurbs, an diesem Morgen des 7. Februar in Halle, der gemeinsam mit unserem stellv. Kreisvorsitzenden Jan Georg Heun das Konzept für den Kreisverband ABI erstellt hat und dem Sachsen-Anhalt-Rat vorstellen wird.
Und wie hätte es nicht anders kommen können? – Die beiden vorgestellten Konzepte der JU ABI und der JU Harz hätten unterschiedlicher nicht sein können. Das erschwerte es den anwesenden Stimmberechtigten, die aus Landesvorstand und Kreisvorsitzenden besteht, eine eindeutige Entscheidung zu treffen.

Nach für uns sehr langen 20 Minuten der Entscheidungs- und Kaffeepause – immerhin war es noch früh am Morgen – haben sich alle wieder zusammengefunden und die Abstimmung stand kurz bevor. Zuvor aber sollte ein Vertreter des Landesvorstands einen Vorschlag, der während der Pause entstanden ist, vorstellen.

Er erklärte, dass die Arbeit beider Konzepte zu schade wäre, um eines der beiden verstauben zu lassen und schlug ein neues Format für die JU Sachsen-Anhalts vor. Es gebe immer wieder Kritik daran, dass die Diskussion über Themen beim Landestag durch die Grußworte zu kurz kommt, eine Veranstaltung dieser Art allerdings auch nicht ohne Grußworte auskommen würde. Warum also nicht zwei Veranstaltungen daraus machen?

Nun stand zur Entscheidung den JU Landestag im Jahr 2020 in Zerbst stattfinden zu lassen und eine weitere Veranstaltung im folgenden Frühjahr. In dieser soll vor allem die Diskussion im Mittelpunkt stehen. Ziel ist es dabei möglichst viele junge Menschen an einem Ort zu versammeln und in einem „Camp“ zwei Tage debattieren zu lassen. Die Entscheidung fiel einstimmig und so konnte die JU ABI sich über die Vergabe nach Zerbst freuen. Beiläufig sei gesagt, dass dies der erste Landestag der JU LSA in Zerbst ist und der letzte im Kreis Anhalt-Bitterfeld 2010 in Kleinpaschleben stattgefunden hatte. [JH]

17.02.2020
ABI
Pressemitteilung des CDU-Kreisvorstand Anhalt-Bitterfeld

Der CDU-Kreisvorstand Anhalt-Bitterfeld hat in seiner Sitzung am 17.02.2020 Äußerungen des Anhalt-Bitterfelder CDU-Mitgliedes und Landtagsabgeordneten Lars-Jörn Zimmer gegenüber dem ZDF (veröffentlicht am 09.02.2020) thematisiert. Nach erfolgter Anhörung und Aussprache hat der Kreisvorstand folgenden Beschluss gefasst:

  1. Der CDU-Kreisvorstand Anhalt-Bitterfeld steht hinter dem Unvereinbarkeitsbeschluss des CDU-Bundesparteitages und des CDU-Landesausschusses vom 07. Dezember 2019. Die Partei AfD wie auch die Partei Die Linke sind für uns weder Ansprechpartner noch Verbündeter. Eine Koalition oder Tolerierung wird es daher mit der Linken und mit der AfD nicht geben.
  2. Der Kreisvorstand distanziert sich von Spekulationen über künftige Koalitionen und deren Zustandekommen. Öffentlich wahrnehmbare Meinungsäußerungen des Anhalt-Bitterfelder CDU-Mitgliedes Lars-Jörn Zimmer werden nicht geteilt. Er bekräftigte am 17.02.2020 im Rahmen einer Anhörung vor dem CDU-Kreisvorstand Anhalt-Bitterfeld seine Erklärung vom 16. Februar 2020: „Die von mir getätigten Aussagen im ZDF-Interview waren geeignet, dahingehend interpretiert zu werden, dass sie geltenden Beschlüssen der Partei und Fraktion widersprechen. Insofern waren diese Aussagen unklar formuliert und von mir so nicht beabsichtigt.“
  3. Der Kreisvorstand akzeptiert die Entscheidung von Lars-Jörn Zimmer, sein Landesvorstandsmandat bis zur nächsten Landesvorstandswahl nicht auszuüben.

Matthias Egert
Kreisvorsitzender

27.11.2019
KÖT
Der Bundestagsabgeordnete Kees de Vries in der Homöopathischen Bibliothek in Köthen zum Thema

„Bewahrung der Schöpfung und der Krone der Schöpfung“ - CDU-Umweltpolitik im Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur

Kees de Vries , CDU-Bundestagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Anhalt, berichtete während einer öffentlichen Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Köthen Ende November zur aktuellen Klimapolitik. Seine ausführlichen Erläuterungen über die Komplexität der Energiegewinnung und seine eigenen Standpunkte boten den Zuhörern eine gute Diskussionsgrundlage. Die Wertschätzung der landwirtschaftlichen Rohstoffe, die zukünftige Nutzung von Elektroautos und seine Folgen, der Kohleausstieg, aber auch die Internet-Netzaufrüstung vom Übertragungsstandard G 4 auf G5 sowie die beschlossene Grundrente waren Themen, die den rund 30 Anwesenden auf den Nägeln brannten.

Als Landwirt bringt Kees de Vries seit 2013 seine Fachkompetenz in die Beratungen des  Deutschen Bundestages ein. Der gelernte Landwirt ist Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, stellv. Mitglied in den Ausschüssen Wirtschaft und Energie sowie Recht und Verbraucherschutz. Durch seine Erfahrungen und seine Arbeit in Berlin konnte er den Zuhörern die Außenwirkung von Politik an Beispielen verdeutlichen. Die lebhafte Diskussion machte das Interesse der Bürger deutlich und zeigte Wünsche für die Zukunft auf.

Der Stadtverbandsvorsitzende, Georg Heeg, nutze die Versammlung, um einigen CDU-Mitgliedern für Ihre langjährige Parteimitgliedschaft und –tätigkeiten zu danken.

 

24.10.2019
Würdigung historischer Leistung mit Goldener Verdienstmedaille der Senioren-Union für Miklós Németh und István Horváth

30 Jahre nach dem Mauerfall hat die Senioren-Union der CDU in einem Festakt dem damaligen ungarischen Ministerpräsidenten Miklós Németh und dem ehemaligen ungarischen Botschafter Dr. István Horváth für die Hilfe zur Wiedergewinnung der Einheit Deutschlands in Freiheit gedankt.

Bei der Verleihung der „Goldenen Medaille für Verdienste um Versöhnung und Verständigung unter den Völkern“ in der Französischen Friedrichstadtkirche am14.10. 2019 in Berlin würdigte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, die mutige Entscheidung der ungarischen Regierung, den „Eisernen Vorhang“ zwischen Österreich und Ungarn am 11. September 1989 zu öffnen und mehr als 25.000 Ostdeutschen den Weg in die Freiheit zu eröffnen. Bundeskanzler Helmut Kohl habe die dramatische Entwicklung später in die Worte gefasst: „Ungarn hat den ersten Stein aus der Mauer geschlagen.“

In seiner Rede betonte Prof. Dr. Wulff, dass die Entscheidung der ungarischen Regierung angesichts des Bedrohungspotenzials im Warschauer Pakt einen außergewöhnlichen Mut der Entscheidungsträger erfordert habe, die infolge der politischen und militärischen Umklammerung auch mit großen persönlichen Gefahren rechnen mussten. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Horst Teltschik. Mit der Überreichung der Medaille wolle die Senioren-Union hervorheben, dass „wir die brüderliche Hilfe Ungarns in schwieriger Zeit nicht vergessen haben und dafür danken möchten“, sagte er. Alle Deutschen hätten damals einen ihrer größten Freudentage in der Nachkriegsgeschichte erlebt. „Ungarn stand Pate zu Beginn der Freiheit für alle europäischen Völker, das bleibt ein historischer Tatbestand in Europa“, erklärte Wulff. Auch CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak zollte in seiner Rede den Geehrten Respekt und Anerkennung und dankte der Senioren-Union für Ihre Initiative zu dieser Auszeichnung.

Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU würdigte die Preisträger, die allen Europäern in Ost und West einen unvergesslichen Dienst erwiesen hätten, in Frieden und Freiheit die Einheit Europas zu vollenden.
Die Goldene Verdienstmedaille wird gemäß Statut der Senioren-Union der CDU für „besonders hervorragende Leistungen im Bereich Völkerverständigung“ verliehen.

09.10.2019
Auf "Großer Fahrt” mit dem Ziel Weinregion Saale-Unstrut

Auf “Große Fahrt” mit dem Ziel Weinregion Saale-Unstrut gingen 14 Mitglieder der Senioren Union am 9. Oktober 2019. Treffpunkt war das Besucherzentrum Marina Braunsbedra am Geiseltalsee, wo vom PKW in den “Geiseltalexpress”, eine touristische Kleinwegebahn, umgestiegen wurde.
Das ehemalige Braunkohlenrevier Geiseltal gehörte einst zu den bedeutendsten Bergbaugebieten Deutschlands, an der Stelle des Tagebaus befindet sich heute der Geiseltalsee als größter künstlich gefluteter See Deutschlands.
1997 hatte ein Hobbywinzer die Idee, hier Wein anzubauen. Erste Rekultivierungsmaßnahmen erfolgten ab Anfang 2000 unter dem Motto “Vom Bergbau zum Weinbau". Bis dahin glichen die Halden noch einer “Mondlandschaft" und es war kaum vorstellbar, dass dort einmal Wein angebaut werden könnte. Während der ca. zweistündigen Tour mit dem Geiseltalexpress rund um den See erfuhren die Senioren viel Wissenswertes über den ehemaligen Tagebau sowie die Entstehung und Entwicklung des Geiseltalsees. Zugleich konnten sie sich davon überzeugen, dass die Idee des Winzers dank der Hilfe Vieler in die Tat umgesetzt wurde: bei einer halbstündigen Rast auf dem Weinberg „Goldener Steiger“ genossen sie neben der tollen Aussicht auf den See ein Gläschen Wein, was auch Appetit auf die dazu angebotenen “Fettbemmen” machte.
Nach dieser erlebnisreichen Tour um den Geiseltalsee ging die Fahrt weiter nach Naumburg, wo man im wunderschönen Hotel “Zur Henne”, der ehemaligen alten Hennebrauerei am Rande der Stadt, für zwei Nächte eincheckte.
Am Vormittag des zweiten Tages machten sich die Senioren auf zum Schloss Neuenburg bei Freyburg/Unstrut, dessen Burganlage mit ca. 30.000 qm umbauter Fläche dreimal so groß wie die Wartburg ist. Während einer interessanten Führung besichtigten sie die um 1090 durch Graf Ludwig den Springer gegründete und bis 1230 unter den Landgrafen von Thüringen prachtvoll ausgebaute weitläufige Anlage mit ihren Wohnbauten und der einzigartigen Doppelkapelle und genossen von den mächtigen Mauern der großen Vorburg aus den tollen Blick weit hinein ins Saale-Unstrut-Triasland.
Nach einer Stärkung im Burgrestaurant ging es nachmittags weiter zum Herzoglichen Weinberg Freyburg, der in seiner heutigen Gestalt einen barocken Weingarten repräsentiert, so wie er Ende des 18. Jahrhunderts entstand. Die kleinteilig terrassierte Rebanlage beeindruckte besonders durch ihre jahrhundertealten Trockenmauern und das Weinbergshaus mit seiner Rokoko-Innenausstattung.
In geselliger Runde erfuhren die Senioren hier bei einem Gläschen Wein viel Wissenswertes über Weinanbau und Weinkultur in der Region Saale-Unstrut, die mit über 60 Rebsorten eine Vielfalt bietet, die ihresgleichen sucht.
Bevor am 11. Oktober die Heimreise angetreten wurde, stand noch eine Kellerführung in der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut eG auf dem Programm. Im Jahr 1934 von 27 Weinbauern gegründet, arbeiten heute 400 Winzer der Gemeinschaft zu. Beeindruckt waren alle sowohl von den großen Fässern aus deutscher Eiche und den kleineren Barrique-Fässern, als auch von den 100 riesigen Edelstahltanks, in denen insgesamt 28.000 Hektoliter Wein reifen. Auch hier überzeugten sich die in Sachen Wein Reisenden mit einer kleinen Weinprobe von der ausgezeichneten Qualität der duftigen, eleganten leichten Weine, deren Trauben auf den Muschelkalk- und Buntsandsteinböden der Region optimale Wachstumsbedingungen finden.
Mit der Kellerführung gingen drei erlebnisreiche und wunderschöne Tage zu Ende, die nicht ohne die top Planung durch Peter Brandes und Brigitte Take, die Vorsitzende der Senioren Union, zustande gekommen wären. Alle Senioren waren voll des Lobes und sich einig: Ein ganz großes Dankeschön gebührt diesen Beiden für die Organisation der drei schönen Tage auf den Spuren des Weins!

25.09.2019
Das Eike-von Repgow-Dorf Reppichau und sein Kunstprojekt Sachsenspiegel

Es war ein interessanter und informativer Vormittag - organisiert von der Kreisvorsitzenden Brigitte Take - den ca. 20 Mitglieder der Senioren Union am 25. September in Reppichau erleben konnten. Angekommen im Informationszentrum “SPEGEL DER SASSEN” - dem “Bildungs- und Informationszentrum für deutsche und europäische mittelalterliche Rechtsgeschichte” - begrüßte sie im Rittersaal der Vorsitzende des Fördervereins Eike von Repgow e.V., Erich Reichert. 

Dieser verstand es vortrefflich, den Senioren hier und auf dem folgenden zweistündigen Rundgang Wissenswertes über das Dorf Reppichau, die Entstehung des Fördervereins sowie Eike von Repgow und den von ihm verfassten “Sachsenspiegel”, das bedeutendste deutsche Rechtsbuch des Mittelalters, zu vermitteln.

Zuerst besichtigt wurde der Kaisersaal - das neueste Glanzstück des Kunstprojektes Reppichau - der das Verhältnis von Papst und Kaiser bildlich darstellt. Dann ging es vorbei am Weiher mit seinen sieben über fünf Meter hohen Großfiguren der Heidelberger Bilderhandschrift des Sachsenspiegels. Während des weiteren Rundganges fielen die Kunstschmiede-figuren, welche die historischen Straßenlaternen zieren, und die zahlreichen Wandmalereien besonders ins Auge.

Wandgemälde nach den Oldenburger, Heidelberger, Dresdener und Wolfenbütteler Bilderhandschriften nebst Gesetzestexten sind in Reppichau an zahlreichen Häuserfronten zu betrachten und zu lesen - das Dorf als Freiluftmuseum. Haus für Haus ein Stück Sachsenspiegel, „wir versuchen damit eine Art Bildungstourismus“, wie Erich Reichert dazu erklärte. 

Nach der Besichtigung des Mühlenmuseums und der Dorfkirche ging es weiter zum Gerichtsplatz, dem Lutherplatz und dem erst kürzlich eröffneten Ritterplatz, einem Kinderspielplatz.

Nachdem die Senioren ihren Bildungshunger gestillt hatten, sorgten die Mitarbeiter des Gasthauses “Zur Morgengabe” mit einem leckeren Mittagessen dafür, dass auch das leibliche Wohl der Teilnehmer nicht zu kurz kam.

Ein herzliches Dankeschön galt abschließend Erich Reichert, dessen Zahlen-, Fakten- und Detailwissen von vielen bewundert wurde. Und man war sich einig - es war ein wunderschöner und erlebnisreicher Tag, das Kunstprojekt Sachsenspiegel ist immer eine Reise wert.

26.07.2019
Zerbster gründen Ortsverband der Jungen Union

Am 26. Juli, wurde bei einer Mitgliederversammlung der Jungen Union Anhalt-Bitterfeld deren Ortsverband Zerbst/Anhalt gegründet. Schon lange war es den Zerbster Mitgliedern der Organisation ein großes Anliegen, sich mit Hilfe eines Ortsverbandes auf kleiner lokaler Ebene für ihre Heimat einzusetzen.

Innerhalb des Kreisverbands Anhalt-Bitterfeld existiert nun mit der JU Zerbst/Anhalt neben Köthen ein weiterer Ortsverband mit motivierten jungen Mitgliedern, die sich für die Belange ihrer Kommune einsetzen wollen. Dabei erstreckt sich der „Zuständigkeitsbereich“ über das gesamte Gebiet der Zerbster Einheitsgemeinde.

Bei der Gründungsveranstaltung war neben Mitgliedern des Kreisvorstandes auch die Landesvorsitzende der JU Sachsen-Anhalt, Anna Kreye, zu Gast, die die Versammlung leitete. Bei der Veranstaltung war nach dem Beschluss zur Gründung des Ortsverbandes natürlich auch ein Ortsvorstand zu wählen. Zum Vorsitzenden wurde hierbei der Zerbster Justin Wurbs (22) gewählt, sein Stellvertreter wurde der aus Lietzo stammende Jonas Döhring (22). Während Wurbs gerade seinen Bachelor-Abschluss zum Wirtschaftsingenieur erhalten hat und nun im Master weiterstudiert, strebt Döhring in den kommenden Monaten seinen Bachelor der Agrarwissenschaften an. Beide sind, wie auch die anderen Mitglieder des Ortsverbandes, ihrer Heimat sehr verbunden, auch wenn sie sie für Studium oder Ausbildung teilweise übergangsweise verlassen mussten. Jonas Döhring ist außerdem Mitglied des neuen Zerbster Stadtrates, sodass auch in diesem Gremium ein Mitglied der JU Zerbst/Anhalt vertreten ist. Dem Vorstand gehören des Weiteren vier Beisitzer an, diese Funktion werden Esther Enke, Antonia Fritsche, Johann Reifarth und Nils Benkwitz übernehmen. Letzterer wird zusätzlich auch als Mitgliederbeauftragter fungieren.

Nach der Gründung kann nun mit der Arbeit begonnen werden, mehrere Ideen für Projekte sind bereits vorhanden. Diese können auch auf der Facebook-Seite „Junge Union Zerbst/Anhalt“ verfolgt werden.

(Nils Benkwitz)

14.12.2018
Neumitgliedertreffen im Landtag

Nachdem es im Jahr 2017, vor der Neugründung der Junge Union Köthen kaum noch Aktivität der Junge Union im Kreis mehr gab, sind wir heute bei der Junge Union Anhalt-Bitterfeld wieder bei knapp 50 Mitgliedern und zählen somit zu den größeren Kreisverbänden in Sachsen-Anhalt.

Bei diesem Neumitgliedertreffen in Magdeburg stand also eine Führung durch das Landtagsgebäude, ein Schnupperhören im Plenarsaal und eine anschließende Gesprächsrunde mit teilen des Landesvorstands der Junge Union Anhalt-Bitterfeld, Sepp Müller (Mdb), Siegfried Borgwardt (Fraktionsvorsitzender CDU Landtagsfraktion) und Daniel Szarata (MdL) an.

Auch bei dieser Zusammenkunft war die Digitalisierung wieder ein sehr hervorgehobenes Thema, denn für die heutige Jugend und die Wirtschaft des Landes auch ein sehr wichtiges. Anfangs berichtete Herr Borgwardt also von den Fortschritten im Bereich des Netzausbaus und des Projekts der CDU Landtagsfraktion LSA, dem „Funklochfinder“. Einer App, bei der man mit einigen wenigen Klicks sehr Benutzerfreundlich ein entdecktes Funkloch melden kann, damit an dieser Stelle ausgebessert werden kann. Anschließend ging es mit Herrn Müller und Herrn Szarata noch ins Gespräch, nachdem Herr Borgwardt noch in eine Arbeitsgruppenbesprechen musste.

Alles in allem war auch dieses Neumitgliedertreffen wieder sehr erfolgreich und informativ. Wir hoffen, dass auch wir im Kreisverband Anhalt-Bitterfeld weiterhin am Wachstum der JU LSA beitragen können.

13.10.2018
ABI
Generationswechsel bei der Anhalt-Bitterfelder CDU

Zerbst, 13. Oktober 2018. Für Bernhard Northoff war der 8. Kreisparteitag des CDU-Kreisverbandes Anhalt-Bitterfeld am 13. Oktober 2018 auch mit Wehmut verbunden. Der 70-Jährige trat nach 23 Jahren als Kreisvorsitzender nicht erneut an. Stehend applaudierte der Kreisparteitag dem scheidenden Vorsitzenden, der seit 1995 die Entwicklung des einstigen Verbandes Köthen, 2006/07 die Fusion der Altkreis-Verbände Köthen, Bitterfeld und Anhalt-Zerbst und im Anschluss die Gestaltung der inneren Struktur des neuen KV Anhalt-Bitterfeld zu lenken hatte.

Den Wechsel hatte Northoff bereits 2016 angekündigt. Nun liegen die Geschicke des rund 570 Mitglieder starken KV Anhalt-Bitterfeld in Händen von Matthias Egert. Der Zörbiger wurde mit übergroßer Mehrheit (lediglich eine Gegenstimme) gewählt. Er ist mit 33 Jahren der aktuell jüngste Kreisvorsitzende im CDU-Landesverband Sachsen-Anhalt.

Der Wahl voraus ging Northoffs Bericht an den Kreisparteitag über die Verbandstätigkeit seit Herbst 2016. Sein erster Blick galt den Wahlen: Im Rathaus von Bitterfeld-Wolfen regiert seit März 2017 mit Armin Schenk ein CDU-Mitglied. Stefan Hemmerling wurde in der Einheitsgemeinde Osternienburger Land als Bürgermeister bestätigt. In Muldestausee und der Stadt Südliches Anhalt ging die Bürgermeisterwahl jeweils an einen parteilosen Mitbewerber verloren, in Raguhn-Jeßnitz hatte die CDU keinen Kandidaten nominiert. Deutlich besser das Resultat der Bundestagswahl 2017: Kees de Vries, CDU-Kandidat für den Wahlkreis 71, konnte seinen Wahlerfolg von 2013 wiederholen.

Der Kreisverband hat sich 2017 und 2018 zu mehreren Themen an den Landesvorstand und die Landtagsfraktion gewandt. So wurde zur Neugestaltung der inhaltlichen und finanziellen Ausgestaltung der Kinderbetreuung in Sachsen-Anhalt Stellung bezogen. Des Weiteren positionierte sich die Anhalt-Bitterfelder CDU deutlich zum Umgang mit den Flüchtlings- und Asylbewerberproblemen. Zugleich war der Kreisverband Anhalt-Bitterfeld Vorreiter für die Bildung des Konservativen Kreises innerhalb der Landes-CDU. Unter Befürwortung des Landesvorstandes entstand ein weiterer Landesfachausschuss eigens zu dieser Thematik, der unter dem Vorsitz von Matthias Egert, somit eines Anhalt-Bitterfelder CDU-Mitgliedes, tätig ist.

Der Kreisverband konnte zu seinen traditionellen Neujahrsempfängen zu Beginn des Jahres 2017 den damaligen CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber begrüßen. Im Jahr 2018 war der stellvertretende Landesvorsitzende und Minister für Inneres und Sport, Holger Stahlknecht, Ehrengast und Hauptredner der Großveranstaltung zum Jahresbeginn.

Die Junge Union in Anhalt-Bitterfeld ist neu durchgestartet, was insbesondere den neuen JU-Mitgliedern im Bereich Köthen zu verdanken ist. Sie veranstalteten öffentlichkeitswirksam Unterstützungsaktionen für einen gesundheitlich benachteiligten jungen Köthener, und sie waren neben den CDU-Mitgliedern zur Stelle, als es in Köthen nach dem tragischen Tod eines jungen Mannes im September 2018 galt, die Straßen der Stadt nicht rechtsgerichteten Gruppierungen zu überlassen.

Zum Kreisparteitag gehört auch die Darstellung der Finanzen. Kreisschatzmeister Dietmar Krause MdL - er wurde mit 98 Prozent für die nächsten zwei Jahre im Amt bestätigt - konnte über eine gesunde finanzielle Basis verweisen. Der Vrband sei "gut gerüstet, um unsere politische Arbeit und vor allem den bevorstehenden Kommunal- und Europawahlkampf energisch angehen zu können". 

03.10.2018
KÖT
Köthen diskutierte am Tag der deutschen Einheit

Köthen diskutierte am Tag der deutschen Einheit

Köthen, der 03.10.2018. An diesem 28. Tag der deutschen Einheit, hat die Stadt Köthen in Zusammenarbeit mit den Stadtratsfraktionen zu einem Fest der Demokratie auf dem Köthener Holzmarkt eingeladen. Als Moderatoren leiteten Sabine Radtke (SPD) und Jan Georg Heun (CDU) die Besucher durch ein liebevoll gestaltetes Programm. Neben Musik von der Köthener Band Big Böörnd and his Soundcheckers, gab es bei den Programmen der Kabarettisten Max Uthoff, Michael Feidler und Arnulf Rating viel zu lachen für alle Gäste und scharfe Sprüche in Richtung der anwesenden Parteien.

Neben dem kulturellen Programm ist das politische aber nicht zu kurz gekommen, denn jede im Köthener Stadtrat vertretende Partei hat die Möglichkeit genutzt um an einem Stand offene Fragen zu diskutieren und über Zukunftspläne zu berichten.

Hierbei wurde die CDU Köthen tatkräftig von der Jungen Union Köthen und Jungen Union Anhalt-Bitterfeld bei der Standbetreuung unterstützt.

Am Stand zu Gast waren außerdem viele Experten der CDU, die den Besuchern von Ihrer Arbeit im Landkreis, im Landtag und sogar aus dem Bundestag berichten konnten.

Wir bedanken uns besonders bei unserem Bundestagsabgeordneten Kees de Vries, den Landtagsabgeordneten Dietmar Krause und Lars-Jörn Zimmer, unserem Landrat Uwe Schulze unserer JU Landesgeschäftsführerin Anna Kreye und unserem Kreisgeschäftsführer Thomas Drechsel.

Außerdem hatte jeder Besucher neben dem Gespräch an den Parteiständen die Möglichkeit sich an einen der vier Thementische (Lokales, Umwelt und Energiepolitik, Werte unserer Gesellschaft und Migrationspolitik) zu setzen und mit den anwesenden Politikern und anderen Gästen über diese Themen zu diskutieren. Es wurden zusätzlich Papierbahnen auf den Tischen verteilt, damit Stichworte der Gespräche aufgeschrieben werden konnten und in den kommenden Wochen durch den runden Tisch im Rathaus auszuwerten sind. Zusammengefasst werden diese dann an die entsprechenden Stellen weitergegeben, beziehungsweise selbst angegangen.

Alles in Allem war es für die CDU Köthen eine sehr erfolgreiche Veranstaltung und wir werden uns für die Aufarbeitung der Themen mit einsetzen. (JH)

04.05.2018
KÖT
Stadtvorstand der CDU Köthen deutlich verjüngt

In geheimer Wahl wurde Georg Heeg am Abend des 4. Mai 2018 mit 88,9% zum Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Köthen (Anhalt) wiedergewählt. Jörg Lossack und Jan Georg Heun sind seine Stellvertreter, Heiko Lehmann Mitgliederbeauftragter, Daniel Schemming Schriftführer. Zu Beisitzern wurden Johannes Hempel, Tino Lehmann, Roman Schönemann, Axel Schüler, Daniel Spielau, Wolfgang Thurau, Sandra Warmuth und Melanie Winkler gewählt. Mit beratender Stimme gehört der Fraktionsvorsitzende Roland Schulte Varendorf dem Vorstand an.

Mit Jan Georg Heun, Johannes Hempel, Tino Lehmann, Roman Schönemann und Daniel Spielau stellt die Junge Union vier der neuen Vorstandsmitglieder.

Georg Heeg stellte in seinem Rechenschaftsbericht die Aktivitäten der CDU der letzten zwei Jahre dar, zu denen insbesondere der Bundestagswahlkampf und die Wiederbelebung der Jungen Union gehörten. Als Aufgaben für die kommenden zwei Jahre benannte er die Europa- und Kommunalwahl  im Mai 2018. Er schloss mit einem Hinweis auf das christliche Verständnis vom Menschen und seiner Verantwortung vor Gott als Grundlage der CDU-Politik und das Spannungsfeld zwischen Grundwerten Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit.

Der Kreisvorsitzende der CDU, Bernhard Northoff, der Landrat Uwe Schulze, der Bundestagsabgeordnete Kees de Vries oder einer seiner Mitarbeiter und der Landtagsabgeordnete Dietmar Krause oder einer seiner Mitarbeiter werden als ständige Gäste zu den Vorstandssitzungen genauso eingeladen wie die Vorsitzenden der Vereinigungen Brigitte Take für die Seniorenunion und Kerstin Berlin für die Frauenunion.

In seinem Schlusswort betonte der Vorsitzende, dass ihm die Auseinandersetzung bis hin zum Streit um die Sache genauso am Herzen liegen wie das Vertreten von Kompromissen und die persönliche Achtung voreinander.

22.12.2017
OST-LA
CDU-Gemeindeverband Osternienburger Land wählt neuen Vorstand

Dietmar Krause, Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Anhalt, ist für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Osternienburger Land gewählt worden. Während der Mitgliederversammlung am 25. November 2017 wurde auch sein bisheriger Stellvertreter, Stefan Hemmerling, in seiner Parteifunktion für weitere zwei Jahre bestätigt. Dem weiteren Vorstand gehören die Beisitzer Bernd Kresner (Osternienburg), Martin Bringezu (Drosa) und Sebastian Reichert (Reppichau) an. Zur Mitgliederbeauftragten wurde Frau Britta Klobe (Frenz) gewählt. Der Gemeindeverband verfügt über 70 Mitglieder, die in den Ortsverbänden Osternienburg, Reppichau, Drosa und Wulfen organisiert
In Anwesenheit des CDU-Kreisvorsitzenden Bernhard Northoff berichtete Krause zunächst über die Arbeit des Gemeindeverbandes in der vergangenen Wahlperiode. Schwerpunkte waren hierbei die Kommunalwahlen, aus denen die CDU erneut als stärkste Kraft im Osternienburger Land hervorgegangen war. Die CDU Fraktion setzt sich vor allem dafür ein, dass der immense Schuldenberg, abgebaut wird. Die Schulden waren vor allem durch das Gerichtsurteil zur Rückzahlung an den Solvay Konzern und die Insolvenz des hochverschuldeten AZV Ziethetal zustande gekommen. „Hier haben wir zwei harte Brocken vor uns, so dass viele wichtige andere Investitionen nicht wirksam werden können“, so der Vorsitzende, der nun selbst Mitglied im AV Köthen ist und den Zusammenschluss des AZV Ziethetal mit dem AV Köthen als unumgänglichen Schritt bezeichnete. Die Gebühren für Abwasser seien förmlich explodiert, konnten aber infolge des Zusammenschlusses auf ein sehr gutes Niveau zurückgefahren werden.
Bei der Landtagswahl im März 2016 konnte Dietmar Krause sein Direktmandat aus dem Jahr 2011 verteidigen und somit wiederum für fünf Jahre in den Landtag von Sachsen-Anhalt einziehen. Die Bürgermeisterwahl im Osternienburger Land ging ebenfalls an die CDU. Stefan Hemmerling erzielte bereits im ersten Wahlgang eine satte Mehrheit von über 60 Prozent. Es ist ebenfalls die zweite Amtszeit für den alten und neuen Bürgermeister. Die Bundestagswahl im September erbrachte, auch geprägt durch das gute Ergebnis im Osternienburger Land, dem CDU-Abgeordneten Kees de Vries erneut das Direktmandat im Wahlkreis 71.
Nach der Wahl ist vor der Wahl – des beherzigt auch die CDU im Gemeindeverband Osternienburger Land. 2019 stehen die nächsten Kommunal- und Europawahlen bevor, und der Verband möchte sich darauf bereits ab Anfang 2018 vorbereiten.
Weiterhin berichtete der Vorsitzende über im kommenden Jahr bevorstehende Besuche des Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff und des Innenministers Holger Stahlknecht in der Gemeinde.
Im vorpolitischen Raum wird es wieder das Skatturnier in Drosa geben, wo sich Henry Röder sehr engagiert, Sebastian Reichert kümmert sich um das traditionelle Hallenturnier im Fußball für die Alten Herren. Eine Radtour entlang der Elbe und durch Teile des Osternienburger Landes ist für den kommenden Sommer gemeinsam mit den CDU Stadtverbänden Aken und Zerbst geplant.
Bild
v.l. Martin Bringezu, Bernd Kresner, Stefan Hemmerling, Britta Klobe, Dietmar Krause, Sebastian Reichert

26.02.2017
BTF
Wachablösung im Rathaus Bitterfeld-Wolfen
In genau einer Woche erfolgt die Wachablösung im Rathaus. Am 6. März tritt Armin Schenk (CDU) sein Amt als Oberbürgermeister von Bitterfeld-Wolfen an. Petra Wust geht offiziell nächsten Sonntag um Mitternacht in den Ruhestand. Doch vor dem Wechsel auf dem Chefsessel findet im Wolfener Rathaus noch ein wichtiger offizieller Akt statt: die Vereidigung von Armin Schenk. Dazu wird es am Dienstagabend eine Sondersitzung des Stadtrates geben. Sie beginnt um 19 Uhr. Nach dieser Zeremonie steht Schenks Amtsantritt nichts mehr im Wege. Auch rechtliche Mittel gegen die Wahl können nicht mehr geltend gemacht werden. „Die Klagefrist ist vor mehr als einer Woche abgelaufen“, erklärt Stadtwahlleiter Joachim Teichmann. Nach der Stichwahl, die Schenk gegen den Einzelbewerber Egbert Flämig mit knapp 58 Prozent gewonnen hatte, waren innerhalb der Frist bis zum 26. November drei Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Nach deren rechtlicher Prüfung durch die Verwaltung hatte Teichmann dem Stadtrat empfohlen, die Wahl formell anzuerkennen - was dieser mehrheitlich im Januar tat. Danach hatten die drei Einspruchsführer die Möglichkeit, gegen die Entscheidung des Stadtrates zu klagen. Die Klagefrist ist am 16. Februar folgenlos verstrichen. Schenk gibt mit dem Einzug ins Rathaus sein Amt als Geschäftsführer der Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft auf. Auch wechselt er von der Seite der Parlamentarier auf die der Verwaltung. So hat er sich vergangene Woche im Bauausschuss als dessen Vorsitzender verabschiedet und bekam viel Anerkennung von den Mitgliedern für seine konstruktive und sachorientierte Arbeit. Quelle: http://www.mz-web.de/25815886 ©2017