Kreisverband Anhalt-Bitterfeld
Senioren Union
Berichte
Besuch des "Europadorfs" Meinsdorf am 18.Juli 2020

Senioren erlebten schöne Stunden

„Treffpunkt 10:30 Uhr, Parkplatz Bergstraße in Meinsdorf“, so wurden die Mitglieder der Senioren Union Köthen für den 18. Juni zu einem erlebnisreichen Tag eingeladen.
Dieser begann mit einem Rundgang im Europadorf Meinsdorf, zu dem Brigitte Take, Vorsitzende der Senioren Union Köthen, einen sach- und fachkundigen „Reiseführer“ gefunden hatte: den ehemaligen Oberbürgermeister von Dessau-Roßlau, Klemens Koschig. Er informierte die interessierten Senioren über den Bau des sogenannten Europadorfes, welches von 1993 bis 1996 von Architekturbüros aus sieben europäischen Ländern errichtet wurde, wobei der jeweilige nationaltypische Stil verbaut wurde. Ein Dorf also, in welchem jede Straße anders aussieht.
Der Spaziergang durch das Europadorf war für die Teilnehmer, die von den unterschiedlichen Baustilen beeindruckt waren, wie ein Mini-Streifzug durch sieben Länder. Als besonders auffällig wurden der österreichische Beitrag und der Rundling - als deutscher Beitrag in Anlehnung an die Bauhausarchitektur - empfunden.

Nach dem Rundgang ging die Fahrt weiter zur Evangelischen Patronatskirche Neeken, einer wunderschönen und gut erhaltenen Feldsteinkirche aus der Spätromantik. Klemens Koschig, der die Senioren auch hierher begleitete, vermittelte viele interessante Einzelheiten zur Orts- und Kirchengeschichte.
Besonders beindruckt von der barocken Innenausstattung der Kirche aus dem 17. Jahrhundert - Altar, Kanzel, Gestühl und Emporen sind komplett erhalten - wurde nach der Besichtigung die Fahrt fortgesetzt und alle freuten sich schon auf das Spargelessen in der Gaststätte „Elbterrassen“ Brambach.
Hier wie auch beim anschließenden Kaffeetrinken im Fährhaus Aken ließen die Senioren die vielfältigen neuen Eindrücke Revue passieren und waren glücklich, nach den Corona-Tagen mal wieder etwas anderes sehen und erleben zu können.
Hierfür gebührt den Organisatoren ein herzliches Dankeschön.
Rüdiger Franzke

03.09.2020
3. Tag in Lüneburg

Am Donnerstag, dem 03.09.20 um 10.30 brachen wir dann auf zur Heidetour

und fuhren zu dem kleinen Ort Wilsede. Dort konnten wir zusehen beim Anschirren der Pferde an die Kremser und fuhren dann fröhlich etwa eine Stunde durch den Wald im Naturschutzgebiet. Unser Ziel war der Heidegast-

hof, wo wir uns wieder gut bewirten liessen. Auf der Rückfahrt ging es vorbei an uralten Bäumen, wie Linden, Buchen und Eichen, die dann den Blick freigaben auf die wunderbaren Hügel mit den Heidekrautflächen, die von Wacholderstauden unterbrochen waren, dann kamen wieder dichte

Schonungen. Wir fuhren auf den Sommerwegen, das war besser für die Pferde.

Unterwegs begegneten uns fröhliche Radwanderer. Im Dorf angekommen machten wir dann noch ein paar Abschiedsfotos und dann stiegen wir in die Autos. Und erst auf der Heimfahrt fing es an zu regnen, solange war das Wetter schön, (nicht zu warm und nicht zu kühl).

Am zeitigen Abend kamen wir wohlbehalen und zufrieden wieder zu Hause an.

Ich denke, dass es allen gefallen hat, und dass alle um ein schönes Erlebnis reicher geworden sind.         für die Texte, ganz herzlichen Dank an Reinhard Schmidt.

 

02.09.2020
2. Tag in Lüneburg

Am nächsten Morgen (Mittwoch, d. 02.09.20 um 9.45 Uhr) stand vor unserem Hotel eine Pferdekutsche (Kremser) bereit für die Rundfahrt durch die Stadt (sie hat ca. 70000 Einwohner, was etwas schwankt durch die wechselnden Studentenzahlen). Die hübschen Bürgerhäuser, die meisten im Fachwerkstil erbaut mit Klinkersteinen, schmiegten sich eng aneinander und gaben nach jeder Kurve den Blick frei auf weitere Sehenswürdigkeithen, wie z. B. das imposante Rathaus, das aus dem Mittelalter stammt und im Laufe der Zeit immer wieder durch prunkvolle An- und Neubauten ergänzt worden war, und das wir noch näher kennenlernen sollten. Mitten durch die Stadt fliesst das Flüsschen Ilmenau, einst sehr wichtig für den Transport des in Lüneburg gewonnenen und gesiedeten Salzes, das die Stadt damals reich machte.

Leider machen Senkungen von Gebäuden den Stadtvätern Sorgen, da sich im

Untergrund Hohlräume bemerkbar machen, aus denen das geborgene Salz stammte. Dadurch neigen sich die Wände. Dann staunten wir über einen total erhaltenen und noch funktionsfähigen Holzkran, der damals durch zwei Tretmühlenräder angetrieben worden war, zum damaligen Salzumschlag, und zwei original nachgebaute Transportboote.

Dann schloss sich noch ein weiterer Stadtbummel an, zum Fotografieren, bis

wir in einer Freiluftgaststätte direkt an dem hohen Ufer der Ilmenau wieder ein

schönes Mittagessen erhalten haben.

Um 15.45 Uhr war Treffpunkt vor dem Rathaus zu einer Führung durch die altehrwürdigen Säle und Hallen, die alle mit prächtigen Gemälden und Holzschnitzarbeiten verziert und verschönt waren, und die Silber- und Goldschätze aus vergangenen Zeiten bargen.Inzwischen waren Herr Kees de Vries (unser Bundestagsabgeordneter von Sachsen Anhalt und seine Frau) zu uns gestossen und damit mit uns gemeinsam unter den Gästen zur Rede des Lüneburger Ober-Bürgermeisters, Herrn Mägde,(SPD) zugegen waren.

Weiterhin war anwesend Frau Rudolf, die Leiterin der Senioren Union von Lüneburg.

Wir befanden uns in einem hohen repräsentativen Sitzungssaal jüngeren Datums von beeindruckender Schönheit und Anmut. Herr Mägde ergriff das Wort und uns ergriffen seine Worte. Er legte uns eindrucksvoll Freud und Leid seines hohen Amtes dar, was seinen Eindruck nicht verfehlte. Wie wir erlebten und hinterher noch erfuhren, ist er ein Mann, der in seinem Amt begnadet ist und sehr weise vorgeht in seinen Meinungen und Entscheidungen. Das tat gut, daran teilzunehmen und darum zu wissen. Frau Take würdigte dann seine Rede verbunden mit Worten des Dankes und Verständnisses. Anschliessend dann noch ein paar Worte von Frau Rudolf, die sich auf einen baldigen Besuch in Köthen freut und die besonderes Interesse an der Köthener Malschule hat.

Anschliessend konnten wir noch miteinander anstossen. Unter diesen guten Eindrücken stehend fielen mir Worte aus der Bibel ein, wo die Weisheit Gottes aus dem König Salomo spricht (Sprüche 8, 14-16) und zwar sagt sie da: „Mein ist beides,Rat und Tat, ich habe Verstand und Macht. Durch mich regieren die Könige und setzen die Ratsherren das Recht. Durch mich herrschen die Fürsten und die Edlen richten auf Erden,“ So spricht die Weisheit Gottes denen Mut zu, die Verantwortung haben, was zugleich Trost und Ermunterung bedeutet.

Dann (wir waren tief beeindruckt) gingen wir in die Stadt zum gemeinsamen Abendessen in eine gute Gaststätte. Wir wurden in das romantische Kellergewölbe geleitet, was einen eigenen Reiz hatte. Nun lebten die Gespräche wieder auf und wir kamen wieder einander ein Stück näher. Auch an Fröhlichkeit fehlte es nicht,und das Lachen vom Nachbartisch steckte an. Zu

später Stunde besuchte uns noch der CDU-Mann, der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat von Lüneburg, Herr Mencke, und nahm sich Zeit an jedem Tisch zu einem Gespräch. Sehr erfreulich waren seine vernünftigen Ansichten, und wir erinnerten uns freundlich an das Wunder der friedlichen Wende. Er hat noch einen Steinmetzbetrieb, um den er sich kümmern muss. Ein kleines Geschenk für ihn machte viel Freude, als er sich verabschieden musste. Er strahlte Freude und Optimismus aus.  Text mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Schmidt

01.09.2020
1. Tag in Lüneburg

04.09.2020

Eine Reise nach Lüneburg

Hallo, Ihr Lieben,

 

Wir sind wieder da! Gestern abend zurückgekommen von der Reise nach der

Partnerstadt Lüneburg! Um es vorwegzunehmen: Es war s e h r schön!

Am Dienstag früh (01.09.20 um 7.50 Uhr) ging die Fahrt los, und zwar für uns und weitere sechs in einem VW-Bus. (zwei Ehepaare, eine Einzelperson und der Fahrer war Peter Brandes, der Partner von der Chefin unserer Köthener Senioren CDU). Die beiden Letzteren hatten längere Zeit vorher schon in der Vorbereitung der Fahrt die ganze Tour abgefahren und alle Termine akribisch vorbereitet und festgemacht. Ausser unserem Bus waren es noch etwa fünf PKWs, die sich auf der Fahrt unserem erfahrenen Chauffeur angeschlossen hatten. Unterwegs machten wir einen Zwischenstop in einem Museumsdorf (Diesdorf), wo es ein mittelalterliches dörfliches Anwesen mit alten interessanten originalgetreuen Fachwerkbauten zu sehen gab, was uns durch eine Führung erklärt wurde. In einer sehr einladenden Gaststätte haben wir dann zu Mittag gegessen um dann unsere Fahrt fortzusetzen. Gegen 16.00 Uhr hatten wir unser Hotel erreicht, das nur über verwinkelte Einbahnstrassen zu erreichen war, den Bremer Hof. Unterwegs kamen wir durch Wieren und dicht vorbei an Uelzen und Bollensen, wo sich Renate einiger Jugenderinnerungen erfreute. (Die alten Bilder von damals lebten alle wieder auf!).An dem sehr imposanten Universitätsgebäude (amerikanischer Baustil) kamen wir auch vorbei   Nach dem Einchecken blieb noch ein wenig Zeit für die nähere Umgebung, wo wir uns erste lebendige Eindrücke holen konnten. Dann gingen wir zum Abendessen etwas tiefer in die Stadt und fanden die Gaststätte „Die Krone“, wo wir uns in gemütlicher Atmosphäre an abgedunkelten Tischen niedersetzten und bei lebhaften Gesprächen und ausgesuchten Spezialitäten den Abend geniessen konnten. Wir haben die Zeit zu ausführlichen Gesprächen genutzt und kamen uns so alle wieder ein bisschen näher.     Text mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Schmidt

 

 

03.06.2020
Besichtigung Bauhausmuseum Dessau

Das neue Bauhausmuseum hat uns neugierig gemacht. Lange geplant, konnten wir es am 3.Juni 2020 besichtigen. Mittagessen im Teehäuschen und kaffetrinken im Kornhaus, welches ein lebendiges Beispiel der Bauhauskunst ist, rundeten unseren Besuch in Dessau ab. 

Mitmachen - Mitentscheiden - Mitverantworten

Der offizielle Ausstieg aus dem Berufsleben bedeutet für die Mitglieder der Senioren Union nicht Untätigkeit, sondern das Auffinden neuer Möglichkeiten und die Übernahme neuer Verantwortung. Sie nutzen ihre Fähigkeiten, ihre Unabhängigkeit und ihre zeitliche Möglichkeiten, um lebensfroh Verantwortung in Politik und Gesellschaft zu übernehmen. Sie werden gebraucht.

Die Senioren Union ist die jüngste Vereinigung der CDU Deutschlands. Sie wurde - im Gegensatz zur Jungen Union, Frauen Union, CDA und CDU-Mittelstandsvereinigung, die es schon seit der Nachkriegszeit gibt - erst 1988 gegründet. Auch in Bayern gibt es eine Senioren Union der CSU.

Zur Zeit hat die Senioren Union der CDU 56.000 zahlende Mitglieder. 360 Kreisvereinigungen gibt es bundesweit - das heißt, fast in jedem Kreis und in jeder Stadt bietet die Senioren Union Ihnen ein vielfältiges Angebot:
- Politische Informationen aus erster Hand
- Teil einer großen politischen Familie
- Kulturelle und gesellige Veranstaltungen
- Seminare zu politischen Fragen der Zeit
- Studienreisen mit Reiseveranstaltern ins In- und Ausland

Was wollen wir?
Bereits jetzt haben wir in Deutschland 20 Millionen wahlberechtigte über 60-Jährige. In dreißig Jahren wird ein Drittel unserer Bevölkerung über 60 Jahre alt sein. Gleichzeitig wird der Anteil der unter 20-jährigen von gegenwärtig einem Fünftel auf weniger als ein Sechstel zurückgehen. Das ist eine große Herausforderung für Politik, Staat und Gesellschaft. Parallel zur wachsenden politischen und wirtschaftlichen Bedeutung der Zielgruppe Senioren haben die Senioren Erfahrung und den Willen, sich politisches Gehör zu verschaffen und mitzugestalten.

Die Senioren Union will an der politischen Meinungs- und Willensbildung in der CDU und in der älteren Generation mitwirken und für die besonderen Anliegen der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger eintreten. Wir wollen nicht nur Politik für ältere Menschen machen, sondern mit ihnen. Die Kompetenz und Erfahrung älterer Menschen in vielen Bereichen des Lebens klar- und nutzbar machen - das ist unser Ziel.

Wie wird man Mitglied?
Mitglied kann jeder werden, der das 60. Lebensjahr erreicht hat oder im gesetzlichen Vorruhestand ist. Die CDU-Mitgliedschaft ist für eine Mitgliedschaft in der Senioren Union nicht zwingend erforderlich.

Kontakt:
Wenden Sie sich an die CDU-Kreisgeschäftsstelle unter 03496/310030

http://www.senioren-union.de/