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Vorstellung Dietmar Krause - Kandiat WK 23

ZABITZ/MZ. Es ist wie bei Hase und Igel: Wo man im Osternienburger Land oder in der Akener Gegend auch hinkommt, Dietmar Krause war bestimmt schon da. Wundern muss das nicht. Krause, so umtriebig wie umfänglich, ist hier zu Hause, hat hier seine Heimat. Das ist ein Begriff, der für den 50-Jährigen hohen Stellenwert hat und es ist nur logisch, dass er seinen Wahlkampf unter das Motto "Heimat gestalten" gestellt hat. Das nämlich ist Krauses Ziel für den Landtag: "Ich will mit meinen Kräften helfen, dass es hier weiter vorangehen kann."

Dass dabei der CDU die Führungsrolle gebührt, davon ist das langjährige Parteimitglied überzeugt. Auch deswegen, weil Dietmar Krause sich in den zurückliegenden 20 Jahren immer und immer engagiert mit Politik und ihren praktischen Folgen beschäftigt hat: ehrenamtlich und beruflich. Ehrenamtlich im Gemeinderat, in dem er seit zwei Jahrzehnten mitarbeitet, beruflich als Büro-Kärrner für die verschiedensten lokalen und regionalen Partei-Granden, denen er oft genug den Alltag gemanagt hat und denen er im Wahlkampf beistand. Krause hat alle Wahlkämpfe seit 1990 mitgemacht, die Höhen ausgekostet, die Tiefen durchlitten. Jetzt will er es selber wissen.

 

"Ich weiß, dass ich es kann. Schön, dass andere das auch wissen. Und auf mich bauen." Das meint nicht nur die CDU-Mitglieder. Das meint die vielen Leute, denen Krause im Lauf der Jahre aufmerksam zugehört hat, denen er als Gemeinderat oder Nachbar helfen konnte. Der Mann ist bodenständig und will es bleiben, wenngleich er weiß, dass der Erfolgsfall auch Verlust mit sich bringt - "von Magdeburg aus kann man nicht überall präsent sein, aber ich will versuchen, so oft wie möglich im Wahlkreis ansprechbar zu sein."

 

Themen, die ihm wichtig sind, gibt es reichlich. Der Straßenbau zum Beispiel und die Wirtschaft. Die steht bei Dietmar Krause oben an. "Arbeitsplätze sind das Entscheidende. Wer in Hartz IV ist, will da raus, die meisten jedenfalls. Da muss man etwas tun, direkt in den Unternehmen oder über Dinge wie die Bürgerarbeit." Besonders richtet sich dabei der Blick auf die Wirtschaft in Aken. Und auf die Elbe. "Der Fluss muss schiffbar sein und bleiben, das ist für die Akener Unternehmen eine ganz entscheidende Frage."

 

Dietmar Krause weiß, wie schwer es wird, in dieser Frage voranzukommen: Da müssen dicke Bretter gebohrt werden, "aber die CDU hat bewiesen, dass sie das kann, andere sind solchen Beweis schuldig geblieben." Ein wichtiges Thema, dessen Brisanz sich in den zurückliegenden Monaten ständig verstärkte, ist die Vernässung von Ackerflächen und Wohngrundstücken. "Wir sind eine landwirtschaftlich geprägte Region, da ist es einfach Pflicht, solche Entwicklungen politisch zu begleiten - und zu helfen, wenn und wo es geht." Man müsse die Ängste der Leute ernst nehmen.

 

Wobei er vom Grundton her kein Berufs-Besorgter ist, sondern Optimist. "Schlechtreden ist nicht mein Ding, ich bin kein Niedermacher." Und keiner der lange niedergeschlagen ist, wenn mal etwas schief geht. "Dann muss man sich aufrappeln." Zeit, sich großartig über Rückschläge zu grämen, hat Dietmar Krause sowieso nicht. Irgend etwas gibt es immer zu tun, zu organisieren, "das ist meine Welt". Den CDU-Fasching. Das CDU-Fußball-Turnier. Das Schachturnier. In Zabitz jahrelang das Robin-Hood-Fest und das Wasserfest. Zu seinem 50. Geburtstag hat er Geld gesammelt und dafür Obst für einen Gommerner Kindergarten gekauft. Es sind solche Aktivitäten, die ihn bekannt gemacht haben wie einen bunten Hund. Und Sätze wie dieser: "Ich kann gut mit normalen Leuten."

 

Diese Bodenhaftung kommt ihm im Wahlkampf zugute und baut ihn auf, wenn es stressig wird. Und das wurde es oft in letzter Zeit. Seit September hat Dietmar Krause über 200 Termine wahrgenommen, da bleibt für Privates kaum Zeit übrig. Dafür ist es längst auch in Zerbst oder in Gommern so wie in Aken und im Osternienburger Land. Wo man hinkommt: Krause war schon da.

Artikel aus der Mitteldeutschen Zeitung von Matthias Bartl, 03.03.2011

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