Zimmer: Sachsen-Anhalt ist interessanter geworden
Der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt, Lars-Jörn Zimmer, sieht in den jüngsten Übernachtungszahlen einen anhaltenden Trend für den Fremdenverkehr des Landes. Nun zeigten die langjährigen Bemühungen Früchte. Sachsen-Anhalt habe endlich wieder ein Image, das Touristen neugierig mache. „Während man das Land früher nur im Rahmen von Skandalen und Problemen wahrnahm, hat sich Sachsen-Anhalt zu einem aufstrebenden Wirtschaftsstandort entwickelt, in dem man offensichtlich auch gerne Urlaub macht“, so Zimmer. In diesem Zusammenhang sei die Imagekampagne des Landes ein wichtiger und guter Werbefaktor. Das Land brauche ein Alleinstellungsmerkmal, welches es weiter auszubauen gelte. Darüber hinaus vermarkte Sachsen-Anhalt seine Top-Produkte im Tourismus immer besser. So würden „Die Straße der Romanik“, das „Blaue Band“ und der Harz immer mehr Gäste aus dem In- und Ausland anziehen. So habe „Die Straße der Romanik“ im Ausland inzwischen einen ähnlichen Bekanntheitsgrad wie die „Deutsche Weinstraße“. Als weiteren Grund für die Verbesserung der Situation benennt Zimmer die engere Kooperation der Fremdenverkehrsverbände, von Hotels und Gaststätten sowie der Kommunen. Hier habe es häufig Reibungsverluste gegeben, die sich in der Vergangenheit negativ auf den Tourismus ausgewirkt hätten. Inzwischen habe man eine touristische Infrastruktur geschaffen, welche in der Attraktivität mit etablierten Standorten mithalten könne.
