Senioren Union 19.06.2021
Traditionelles Spargelessen

Köthen, den 19.06.2021
Ein Ausflug nach Diebzig  Sie schien uns endlos lang, die Pause! Corona sprach: „Bleibt schön zu Hause! Kontakte lieber nicht riskieren! Denn g e f ä h r l i c h sind wir Viren!“  Doch wir sind alle gut erzogen, mit Abstand und mit Maske. Wir hielten's durch, 's ist nicht gelogen, auf dass uns nicht erfassten diese klitzekleinen Tücken, (sind gefährlicher als Mücken.)  umso schöner war es dann, dass man wieder atmen kann, denn die Zahl'n der Pandemie sanken schnell, wie vorher nie!  Da packte – habt ihr's schon gewusst? -  Frau Take doch die Reiselust! Mit Peter stieg sie in den Wagen, um die Stationen zu erfragen, die wir gemeinsam woll'n erleben. Mal A b w e c h s l u n g sollt’s endlich geben!  Nun, die Beteiligung war gut. Statt Regenschirm der Sonnenhut! 19 Leute aus Köthen und Aken! Das ist ja schön, so kann man sagen!  Kein Trübsalblasen trotz der Hitze, herrlich ich jetzt im Auto sitze. Nach D i e b z i g geht’s! Das ist ja Spitze!  Herr und Frau Riemen luden ein ihre Fahrgäste zu sein. Nicht allzu weit, ein Stückchen nur und man ist in der Natur.  Im Dorf schon glücklich angekommen haben uns die Enten die Vorfahrt genommen. Doch „rechts vor links“ klappte ganz gut, wir waren ja auch auf der Hut.  -----     1     ---- In des Dorfes Mitte die Kirche steht! Na, bitte! Freundlich dazu eingeladen ging'n wir in den kühlen Raum.  Frau Jenrich hat uns schon erwartet, die jetzt ihren Vortrag startet. In die Geschichte von dem Ort führt uns die junge Dame fort. *) Schon früh erwähnt ist dieser Flecken. Zwei Funde gab es zu entdecken. 1150 eine Hütte! Erst etwas später kommt die Blüte der kleinen Ortschaft in der Heimat. Ein Streiflicht von der Fürstengüte, der für das Volk das Beste tat.  Der CDU-Mann Dietmar Winter, der Vorsitzender im Kreistag war, setzt Ergänzungen dahinter, erklärt und macht uns alles klar. **) Fast mitten auf dem Dorfplatz steht ein kleines Häuschen ganz allein. Was damit balde vorwärts geht, ganz fest auf dem Programm schon steht:  Ein Backhaus für den ganzen Ort geht bald in Betrieb, sofort. Einmal in Betrieb genommen, wird jeder dann sein Brot bekommen.  Dann ging es auf in die Natur, ein kleiner Waldspaziergang nur. Die meisten nahmen an der Wand'rung teil, der Rest schon im Lokal verweil.  Vom Diebz'ger Busch der Waldesrand bald lebhaftes Intersse fand. Das Gros der Truppe folgt genau der Schilderung der „Kräuterfrau“. ***)  Die kennt sich aus mit den Gewächsen, die es hier recht reichlich gibt:   -----     2     -----  Da wächst zum Beispiel W e i s s e r  K l e e ! (Wer weiss schon, dass der essbar ist?) Und B r e n n e s s e l n tun garnicht weh, wenn man sie jung vom Stengel isst.  Die M e l d e, die ist wen'ger schön, wer möchte schon das Unkraut seh'n? Und unter dichtem Laube wohnt „E i c h e n s p i n n e r r a u p e“ !  Der Wald hat somit Freund' und Feinde. (Davon weiss auch die Dorfgemeinde.)  Im Diebz'ger Hof auf der Terasse sassen wir zu viert am Tisch, genossen vom Kaffee 'ne Tasse, erzählten von der Leber frisch.  Privat berichtet man mit Freuden: Recht gut geht’s uns'ren Jungen Leuten! Das hört man gern, denn heutzutage ist das manchmal 'ne heikle Frage. Dann werfen wir noch einen Blick  auf die Tagespolitik.  Inzwischen stand ja schon bereit das leck're Mahl zur Mittagszeit. Der Spargel, (der bekanntlich schiesst), schmeckt köstlich, wenn man ihn geniesst!  Ein Schnitzel, (oder war'n's nicht zwei?) mit Kartoffeln auch dabei. So ist der Mensch, er will sich laben und endlich auch mal Ruhe haben.  Nachdem sich alle satt gegessen sind im Auto wir gesessen. Das nächste Ziel, die Elbestadt! Auch sie etwas zu bieten hat  Am Russendamm steht zum Gedenken ein Stein am Ufer von dem Fluss. Will uns in die Geschichte lenken, was man da beachten muss.     -----     3     ----- Markierungen am Uferhaus erwecken bei uns Angst und Graus'. Da liest man von dem Wasserstand, „Land unter“ war das Elbeland.  (Heute, ein paar Jahre später, beträgt der Stand etwa ein' Meter.)  In „Naumanns Schuppen“ am Russendamm Kommen wir auf der Terasse an. Die Sicht ist gut, ein Lüftchen weht, zum Kaffeetrinken es jetzt geht.  Eiskaltes Wasser weckt die Geister! (Im Geniessen sind wir Meister.) Der Kuchen war ganz auserlesen. Ein Glück, dass wir sind dort gewesen! Auch der Kaffee tat uns gut, stärkt' die Gespräche und den Mut.  Kein schlechter Witz, nur Freundlichkeiten, einander Freude zu bereiten! So war es wirklich recht gescheh'n bei diesem schönen Wiederseh'n.  So klang der schöne Tag dann aus und glücklich fuhren wir nach Haus, ein jeder in seinen Lebenskreis.  Inzwischen freu'n wir uns schon bald, ·              (es trügt uns nicht die schöne Ahnung)-, auf den nächsten Innehalt, ·     verheissen durch die gute Planung.  Eins hab ich noch auf dem Herzen, und ich will fröhlich sein dabei: Das „C“ im Namen der Partei! Das wollen wir bedenken frei! Ist es doch – wie uns bekannt -, für uns're Werte der Garant!     *)      Die Ortschronistin, Frau Kirsten Jenrich **)    Herr Dietmar Winter, CDU, vorm. Fraktionsvorsitzender im Kreistag ***)  Die „Kräuterfrau“, Frau Diplombiologin Alexa Sabarth  -----     4     -----