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Take: Keine pauschale Erleichterung bei Zuwanderung

Angesicht von vier Millionen Arbeitslosen wirke eine verallgemeinerte Einwanderungsdiskussion „sehr skurril“. Zwar gebe es immer Bereiche in Forschung und Entwicklung, die auch auf ausländische Spezialisten angewiesen sind, dennoch dürfe es keinen Blankoscheck für mehr Einwanderung geben. Insbesondere für Ostdeutschland gelte, dass es nicht zu wenig gut ausgebildete Menschen gibt, sondern es oft lediglich an spezifischen Qualifikationen mangelt. Daher sei es notwendig, sich der Rasanz der technischen Entwicklung anzupassen. Dies gelte vor allem für die Ausbildung. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt, Brigitte Take, sieht eine pauschale Erleichterung der Zuwanderung ausländischer Fachkräfte kritisch. „Die Wirtschaft kann nicht reflexartig nach Einwanderung rufen, wenn sich ein Fachkräftemangel in einer Branche entwickelt. Zunächst einmal sind die Unternehmen selbst gefordert, über mehr Ausbildungsplätze und Weiterbildungsprogramme, auch für Arbeitslose, nachzudenken und Fachkräfte für ihre zukünftige Entwicklung auszubilden“, sagte Take. „Es ist die ureigene Verantwortung der Wirtschaft, in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit dafür Aus- und Weiterbildungsprogramme vorzuhalten“, so Take. (13. April 2007)

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