
Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Brigitte Take, hat die Job-to-Job-Initiative der Arbeitsagentur als „wichtigen und konsequenten Schritt zur Beseitigung von Arbeitslosigkeit“ bezeichnet. Das größte Problem sei die Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt, da ihnen im Verlaufe der Zeit nicht nur die berufliche Erfahrung abhanden kommt, sondern auch zunehmend Vorurteile bei Arbeitgebern bestehen. „Der jetzige Ansatz fußt auf dieser Erkenntnis: Je nahtloser ein arbeitsloser Arbeitnehmer in ein neues Beschäftigungsverhältnis wechselt, umso besser sind seine Chancen auf einen dauerhaften Job im ersten Arbeitsmarkt“, so Take.
Take machte deutlich, dass dieses Projekt nur dann erfolgreich ist, wenn es genügend alternative Jobs am Arbeitsmarkt gibt. „Die 20 Prozent Marke ist ein ehrgeiziges und begrüßenswertes Ziel. Angesichts des Fachkräftemangels in den nächsten Jahren ist dieses Ziel durchaus zu erreichen“, so Take.
Take fordert die Bundesagentur auf, noch effektiver zu vermitteln. Dies kann durch weiter verstärkte Kontakte zu den Unternehmen und im Rahmen BA-interner Prozesse erfolgen.