
Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der CDU-Landtagfraktion in Sachsen-Anhalt, Brigitte Take, hat die aktuellen Arbeitsmarktdaten des Landes mit Erleichterung aufgenommen. Die Wirtschaft befindet sich momentan in einer Art Wartestellung, immer in der Hoffnung dass die Konjunktur anspringt. Dies führt nach wie vor dazu, dass die Unternehmen ihre wertvollen Facharbeiter halten beziehungsweise arbeitsmarktpolitische Instrumente wie Kurzarbeit oder Qualifizierungsmaßnahmen nutzen. „Die weitere Entwicklung des Arbeitsmarktes wird in der Tat davon abhängen, ob, wann und wie stark die Konjunktur im nächsten Jahr anspringt. Wir befinden uns nun am Scheideweg“, so Take.
Take machte deutlich, dass Steuererleichterungen allein kein Allheilmittel für eine Belebung des Arbeitsmarktes seien. Die Krise spielt sich nicht allein am Binnenmarkt ab, sondern sie ist weltweit zu beobachten. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Steuererleichterungen für die Arbeitnehmer nicht automatisch zu höherem Konsum führen. Die wirklich arbeitsmarktrelevanten Probleme der Konjunkturkrise resultieren nicht aus Rückgängen im Einzelhandel, sondern aus den Rückgängen der industriellen Produktion. Diese sind vom Binnenmarkt abgekoppelt, werden aber bei dauerhaft geringen Auftragseingängen rasch negative arbeitsmarktpolitische Effekte haben.