Kreisverband Anhalt-Bitterfeld
Verbandsleben
14.12.2018
Neumitgliedertreffen im Landtag

Nachdem es im Jahr 2017, vor der Neugründung der Junge Union Köthen kaum noch Aktivität der Junge Union im Kreis mehr gab, sind wir heute bei der Junge Union Anhalt-Bitterfeld wieder bei knapp 50 Mitgliedern und zählen somit zu den größeren Kreisverbänden in Sachsen-Anhalt.

Bei diesem Neumitgliedertreffen in Magdeburg stand also eine Führung durch das Landtagsgebäude, ein Schnupperhören im Plenarsaal und eine anschließende Gesprächsrunde mit teilen des Landesvorstands der Junge Union Anhalt-Bitterfeld, Sepp Müller (Mdb), Siegfried Borgwardt (Fraktionsvorsitzender CDU Landtagsfraktion) und Daniel Szarata (MdL) an.

Auch bei dieser Zusammenkunft war die Digitalisierung wieder ein sehr hervorgehobenes Thema, denn für die heutige Jugend und die Wirtschaft des Landes auch ein sehr wichtiges. Anfangs berichtete Herr Borgwardt also von den Fortschritten im Bereich des Netzausbaus und des Projekts der CDU Landtagsfraktion LSA, dem „Funklochfinder“. Einer App, bei der man mit einigen wenigen Klicks sehr Benutzerfreundlich ein entdecktes Funkloch melden kann, damit an dieser Stelle ausgebessert werden kann. Anschließend ging es mit Herrn Müller und Herrn Szarata noch ins Gespräch, nachdem Herr Borgwardt noch in eine Arbeitsgruppenbesprechen musste.

Alles in allem war auch dieses Neumitgliedertreffen wieder sehr erfolgreich und informativ. Wir hoffen, dass auch wir im Kreisverband Anhalt-Bitterfeld weiterhin am Wachstum der JU LSA beitragen können.

13.10.2018
ABI
Generationswechsel bei der Anhalt-Bitterfelder CDU

Zerbst, 13. Oktober 2018. Für Bernhard Northoff war der 8. Kreisparteitag des CDU-Kreisverbandes Anhalt-Bitterfeld am 13. Oktober 2018 auch mit Wehmut verbunden. Der 70-Jährige trat nach 23 Jahren als Kreisvorsitzender nicht erneut an. Stehend applaudierte der Kreisparteitag dem scheidenden Vorsitzenden, der seit 1995 die Entwicklung des einstigen Verbandes Köthen, 2006/07 die Fusion der Altkreis-Verbände Köthen, Bitterfeld und Anhalt-Zerbst und im Anschluss die Gestaltung der inneren Struktur des neuen KV Anhalt-Bitterfeld zu lenken hatte.

Den Wechsel hatte Northoff bereits 2016 angekündigt. Nun liegen die Geschicke des rund 570 Mitglieder starken KV Anhalt-Bitterfeld in Händen von Matthias Egert. Der Zörbiger wurde mit übergroßer Mehrheit (lediglich eine Gegenstimme) gewählt. Er ist mit 33 Jahren der aktuell jüngste Kreisvorsitzende im CDU-Landesverband Sachsen-Anhalt.

Der Wahl voraus ging Northoffs Bericht an den Kreisparteitag über die Verbandstätigkeit seit Herbst 2016. Sein erster Blick galt den Wahlen: Im Rathaus von Bitterfeld-Wolfen regiert seit März 2017 mit Armin Schenk ein CDU-Mitglied. Stefan Hemmerling wurde in der Einheitsgemeinde Osternienburger Land als Bürgermeister bestätigt. In Muldestausee und der Stadt Südliches Anhalt ging die Bürgermeisterwahl jeweils an einen parteilosen Mitbewerber verloren, in Raguhn-Jeßnitz hatte die CDU keinen Kandidaten nominiert. Deutlich besser das Resultat der Bundestagswahl 2017: Kees de Vries, CDU-Kandidat für den Wahlkreis 71, konnte seinen Wahlerfolg von 2013 wiederholen.

Der Kreisverband hat sich 2017 und 2018 zu mehreren Themen an den Landesvorstand und die Landtagsfraktion gewandt. So wurde zur Neugestaltung der inhaltlichen und finanziellen Ausgestaltung der Kinderbetreuung in Sachsen-Anhalt Stellung bezogen. Des Weiteren positionierte sich die Anhalt-Bitterfelder CDU deutlich zum Umgang mit den Flüchtlings- und Asylbewerberproblemen. Zugleich war der Kreisverband Anhalt-Bitterfeld Vorreiter für die Bildung des Konservativen Kreises innerhalb der Landes-CDU. Unter Befürwortung des Landesvorstandes entstand ein weiterer Landesfachausschuss eigens zu dieser Thematik, der unter dem Vorsitz von Matthias Egert, somit eines Anhalt-Bitterfelder CDU-Mitgliedes, tätig ist.

Der Kreisverband konnte zu seinen traditionellen Neujahrsempfängen zu Beginn des Jahres 2017 den damaligen CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber begrüßen. Im Jahr 2018 war der stellvertretende Landesvorsitzende und Minister für Inneres und Sport, Holger Stahlknecht, Ehrengast und Hauptredner der Großveranstaltung zum Jahresbeginn.

Die Junge Union in Anhalt-Bitterfeld ist neu durchgestartet, was insbesondere den neuen JU-Mitgliedern im Bereich Köthen zu verdanken ist. Sie veranstalteten öffentlichkeitswirksam Unterstützungsaktionen für einen gesundheitlich benachteiligten jungen Köthener, und sie waren neben den CDU-Mitgliedern zur Stelle, als es in Köthen nach dem tragischen Tod eines jungen Mannes im September 2018 galt, die Straßen der Stadt nicht rechtsgerichteten Gruppierungen zu überlassen.

Zum Kreisparteitag gehört auch die Darstellung der Finanzen. Kreisschatzmeister Dietmar Krause MdL - er wurde mit 98 Prozent für die nächsten zwei Jahre im Amt bestätigt - konnte über eine gesunde finanzielle Basis verweisen. Der Vrband sei "gut gerüstet, um unsere politische Arbeit und vor allem den bevorstehenden Kommunal- und Europawahlkampf energisch angehen zu können". 

03.10.2018
KÖT
Köthen diskutierte am Tag der deutschen Einheit

Köthen diskutierte am Tag der deutschen Einheit

Köthen, der 03.10.2018. An diesem 28. Tag der deutschen Einheit, hat die Stadt Köthen in Zusammenarbeit mit den Stadtratsfraktionen zu einem Fest der Demokratie auf dem Köthener Holzmarkt eingeladen. Als Moderatoren leiteten Sabine Radtke (SPD) und Jan Georg Heun (CDU) die Besucher durch ein liebevoll gestaltetes Programm. Neben Musik von der Köthener Band Big Böörnd and his Soundcheckers, gab es bei den Programmen der Kabarettisten Max Uthoff, Michael Feidler und Arnulf Rating viel zu lachen für alle Gäste und scharfe Sprüche in Richtung der anwesenden Parteien.

Neben dem kulturellen Programm ist das politische aber nicht zu kurz gekommen, denn jede im Köthener Stadtrat vertretende Partei hat die Möglichkeit genutzt um an einem Stand offene Fragen zu diskutieren und über Zukunftspläne zu berichten.

Hierbei wurde die CDU Köthen tatkräftig von der Jungen Union Köthen und Jungen Union Anhalt-Bitterfeld bei der Standbetreuung unterstützt.

Am Stand zu Gast waren außerdem viele Experten der CDU, die den Besuchern von Ihrer Arbeit im Landkreis, im Landtag und sogar aus dem Bundestag berichten konnten.

Wir bedanken uns besonders bei unserem Bundestagsabgeordneten Kees de Vries, den Landtagsabgeordneten Dietmar Krause und Lars-Jörn Zimmer, unserem Landrat Uwe Schulze unserer JU Landesgeschäftsführerin Anna Kreye und unserem Kreisgeschäftsführer Thomas Drechsel.

Außerdem hatte jeder Besucher neben dem Gespräch an den Parteiständen die Möglichkeit sich an einen der vier Thementische (Lokales, Umwelt und Energiepolitik, Werte unserer Gesellschaft und Migrationspolitik) zu setzen und mit den anwesenden Politikern und anderen Gästen über diese Themen zu diskutieren. Es wurden zusätzlich Papierbahnen auf den Tischen verteilt, damit Stichworte der Gespräche aufgeschrieben werden konnten und in den kommenden Wochen durch den runden Tisch im Rathaus auszuwerten sind. Zusammengefasst werden diese dann an die entsprechenden Stellen weitergegeben, beziehungsweise selbst angegangen.

Alles in Allem war es für die CDU Köthen eine sehr erfolgreiche Veranstaltung und wir werden uns für die Aufarbeitung der Themen mit einsetzen. (JH)

04.05.2018
KÖT
Stadtvorstand der CDU Köthen deutlich verjüngt

In geheimer Wahl wurde Georg Heeg am Abend des 4. Mai 2018 mit 88,9% zum Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Köthen (Anhalt) wiedergewählt. Jörg Lossack und Jan Georg Heun sind seine Stellvertreter, Heiko Lehmann Mitgliederbeauftragter, Daniel Schemming Schriftführer. Zu Beisitzern wurden Johannes Hempel, Tino Lehmann, Roman Schönemann, Axel Schüler, Daniel Spielau, Wolfgang Thurau, Sandra Warmuth und Melanie Winkler gewählt. Mit beratender Stimme gehört der Fraktionsvorsitzende Roland Schulte Varendorf dem Vorstand an.

Mit Jan Georg Heun, Johannes Hempel, Tino Lehmann, Roman Schönemann und Daniel Spielau stellt die Junge Union vier der neuen Vorstandsmitglieder.

Georg Heeg stellte in seinem Rechenschaftsbericht die Aktivitäten der CDU der letzten zwei Jahre dar, zu denen insbesondere der Bundestagswahlkampf und die Wiederbelebung der Jungen Union gehörten. Als Aufgaben für die kommenden zwei Jahre benannte er die Europa- und Kommunalwahl  im Mai 2018. Er schloss mit einem Hinweis auf das christliche Verständnis vom Menschen und seiner Verantwortung vor Gott als Grundlage der CDU-Politik und das Spannungsfeld zwischen Grundwerten Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit.

Der Kreisvorsitzende der CDU, Bernhard Northoff, der Landrat Uwe Schulze, der Bundestagsabgeordnete Kees de Vries oder einer seiner Mitarbeiter und der Landtagsabgeordnete Dietmar Krause oder einer seiner Mitarbeiter werden als ständige Gäste zu den Vorstandssitzungen genauso eingeladen wie die Vorsitzenden der Vereinigungen Brigitte Take für die Seniorenunion und Kerstin Berlin für die Frauenunion.

In seinem Schlusswort betonte der Vorsitzende, dass ihm die Auseinandersetzung bis hin zum Streit um die Sache genauso am Herzen liegen wie das Vertreten von Kompromissen und die persönliche Achtung voreinander.

22.12.2017
OST-LA
CDU-Gemeindeverband Osternienburger Land wählt neuen Vorstand

Dietmar Krause, Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Anhalt, ist für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Osternienburger Land gewählt worden. Während der Mitgliederversammlung am 25. November 2017 wurde auch sein bisheriger Stellvertreter, Stefan Hemmerling, in seiner Parteifunktion für weitere zwei Jahre bestätigt. Dem weiteren Vorstand gehören die Beisitzer Bernd Kresner (Osternienburg), Martin Bringezu (Drosa) und Sebastian Reichert (Reppichau) an. Zur Mitgliederbeauftragten wurde Frau Britta Klobe (Frenz) gewählt. Der Gemeindeverband verfügt über 70 Mitglieder, die in den Ortsverbänden Osternienburg, Reppichau, Drosa und Wulfen organisiert
In Anwesenheit des CDU-Kreisvorsitzenden Bernhard Northoff berichtete Krause zunächst über die Arbeit des Gemeindeverbandes in der vergangenen Wahlperiode. Schwerpunkte waren hierbei die Kommunalwahlen, aus denen die CDU erneut als stärkste Kraft im Osternienburger Land hervorgegangen war. Die CDU Fraktion setzt sich vor allem dafür ein, dass der immense Schuldenberg, abgebaut wird. Die Schulden waren vor allem durch das Gerichtsurteil zur Rückzahlung an den Solvay Konzern und die Insolvenz des hochverschuldeten AZV Ziethetal zustande gekommen. „Hier haben wir zwei harte Brocken vor uns, so dass viele wichtige andere Investitionen nicht wirksam werden können“, so der Vorsitzende, der nun selbst Mitglied im AV Köthen ist und den Zusammenschluss des AZV Ziethetal mit dem AV Köthen als unumgänglichen Schritt bezeichnete. Die Gebühren für Abwasser seien förmlich explodiert, konnten aber infolge des Zusammenschlusses auf ein sehr gutes Niveau zurückgefahren werden.
Bei der Landtagswahl im März 2016 konnte Dietmar Krause sein Direktmandat aus dem Jahr 2011 verteidigen und somit wiederum für fünf Jahre in den Landtag von Sachsen-Anhalt einziehen. Die Bürgermeisterwahl im Osternienburger Land ging ebenfalls an die CDU. Stefan Hemmerling erzielte bereits im ersten Wahlgang eine satte Mehrheit von über 60 Prozent. Es ist ebenfalls die zweite Amtszeit für den alten und neuen Bürgermeister. Die Bundestagswahl im September erbrachte, auch geprägt durch das gute Ergebnis im Osternienburger Land, dem CDU-Abgeordneten Kees de Vries erneut das Direktmandat im Wahlkreis 71.
Nach der Wahl ist vor der Wahl – des beherzigt auch die CDU im Gemeindeverband Osternienburger Land. 2019 stehen die nächsten Kommunal- und Europawahlen bevor, und der Verband möchte sich darauf bereits ab Anfang 2018 vorbereiten.
Weiterhin berichtete der Vorsitzende über im kommenden Jahr bevorstehende Besuche des Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff und des Innenministers Holger Stahlknecht in der Gemeinde.
Im vorpolitischen Raum wird es wieder das Skatturnier in Drosa geben, wo sich Henry Röder sehr engagiert, Sebastian Reichert kümmert sich um das traditionelle Hallenturnier im Fußball für die Alten Herren. Eine Radtour entlang der Elbe und durch Teile des Osternienburger Landes ist für den kommenden Sommer gemeinsam mit den CDU Stadtverbänden Aken und Zerbst geplant.
Bild
v.l. Martin Bringezu, Bernd Kresner, Stefan Hemmerling, Britta Klobe, Dietmar Krause, Sebastian Reichert

26.02.2017
BTF
Wachablösung im Rathaus Bitterfeld-Wolfen
In genau einer Woche erfolgt die Wachablösung im Rathaus. Am 6. März tritt Armin Schenk (CDU) sein Amt als Oberbürgermeister von Bitterfeld-Wolfen an. Petra Wust geht offiziell nächsten Sonntag um Mitternacht in den Ruhestand. Doch vor dem Wechsel auf dem Chefsessel findet im Wolfener Rathaus noch ein wichtiger offizieller Akt statt: die Vereidigung von Armin Schenk. Dazu wird es am Dienstagabend eine Sondersitzung des Stadtrates geben. Sie beginnt um 19 Uhr. Nach dieser Zeremonie steht Schenks Amtsantritt nichts mehr im Wege. Auch rechtliche Mittel gegen die Wahl können nicht mehr geltend gemacht werden. „Die Klagefrist ist vor mehr als einer Woche abgelaufen“, erklärt Stadtwahlleiter Joachim Teichmann. Nach der Stichwahl, die Schenk gegen den Einzelbewerber Egbert Flämig mit knapp 58 Prozent gewonnen hatte, waren innerhalb der Frist bis zum 26. November drei Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Nach deren rechtlicher Prüfung durch die Verwaltung hatte Teichmann dem Stadtrat empfohlen, die Wahl formell anzuerkennen - was dieser mehrheitlich im Januar tat. Danach hatten die drei Einspruchsführer die Möglichkeit, gegen die Entscheidung des Stadtrates zu klagen. Die Klagefrist ist am 16. Februar folgenlos verstrichen. Schenk gibt mit dem Einzug ins Rathaus sein Amt als Geschäftsführer der Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft auf. Auch wechselt er von der Seite der Parlamentarier auf die der Verwaltung. So hat er sich vergangene Woche im Bauausschuss als dessen Vorsitzender verabschiedet und bekam viel Anerkennung von den Mitgliedern für seine konstruktive und sachorientierte Arbeit. Quelle: http://www.mz-web.de/25815886 ©2017
23.10.2016
SÜD
CDU Südliches Anhalt: Personelle Kontinuität im neuen Vorstand und Empfehlung zur Bürgermeister-Stichwahl für Thomas Schneider

Frank Junkert ist für weiter zwei Jahre zum Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Südliches Anhalt gewählt worden. Die Mitgliederversammlung bestätigte am Sonnabend in Quellendorf zudem den bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Volker Richter wie auch die Beisitzer Olaf Feuerborn und Anne-Katrin Wittig für weitere zwei Jahre im Amt. Für Ernst Pecher rückt Roger Schemmel als dritter Beisitzer in den Vorstand des Stadtverbandes. Pecher, der mit Dank und Blumen verabschiedet wurde: „Ich finde, es ist für mich an der Zeit, Jüngeren Platz zu machen. Sollte mein Rat nötig werden, stehe ich dem Vorstand ja selbstverständlich zur Verfügung.“

Für den alten und neuen Vorsitzenden ist es zentrales Thema, die Bedürfnisse und Notwendigkeiten in den vielen Ortschaften der Stadt klar zu erfassen, zu diskutieren und daraus eine Gesamtstrategie zur Stadtentwicklung zu beschließen. Auch deshalb empfahl der Vorstand im Einvernehmen mit der bisherigen CDU-Kandidatin Kerstin Rinke der Mitgliederversammlung, mit großer Geschlossenheit zur Stichwahl am kommenden Sonntag für den Einzelbewerber Thomas Schneider zu stimmen und dies auch allen Wählern zu empfehlen.

Abschließend dankte Junkert unter Beifall der Anwesenden der CDU-Bürgermeisterkandidatin Kerstin Rinke für ihren „inhaltlich fundierten und engagierten Wahlkampf“. Ihre hier initiierte Veranstaltungsreihe „Stadtgespräche“ solle, so beschloss die Mitgliederversammlung, fortgesetzt werden, um „außerhalb von Wahlkampfzeiten den direkten Meinungsaustausch zu konkreten Fragen in unserer Stadt zu fördern“.

Th. Drechsel

10.03.2016
ABI
CDU-Kandidaten nach Abstimmung über die Plätze auf der Landesliste zufrieden, aber: Ziel ist das Direktmandat

Lars-Jörn Zimmer, Dietmar Krause, Herbert Hartung und Wilfried Langner, CDU-Spitzenkandidaten in den Landtagswahlkreisen 29 (Bitterfeld), 23 (Zerbst), 28 (Wolfen) und 22 (Köthen), wurden am Sonnabend von der CDU-Landesvertreterversammlung in Oschersleben auf die Listenplätze 8, 20, 32 und 42 (Reihenfolge gemäß der Namensaufzählung vorn) der CDU-Landesliste für die Landtagswahl am 13. März 2016 gewählt. Die Abstimmungsresultate der Landesvertreterversammlung entsprechen damit der Vorabstimmung zwischen dem Landesvorstand und den Kreisvorsitzenden der 14 CDU-Kreisverbände in Sachsen-Anhalt. 

„Das sind gute Vorzeichen", meinte der für den Wahlkreis 23 (Zerbst) nominierte Dietmar Krause schmunzelnd. "Ich habe genau 88 Prozent der Stimmen für den Listenplatz 20 bekommen. Eine schöne Zahl. Und dass es der Platz 20 ist, freut mich auch, denn ich habe an einem 20. Geburtstag. Aber im Ernst: Selbstverständlich werde ich alles geben, um das Wahlergebnis von 2011, als ich das Direktmandat im Wahlkreis Zerbst errang, zu wiederholen." In dem Fall wäre sein Listenplatz auf der CDU-Landesliste nicht relevant. Der Wahlkreis Zerbst besteht aus den Einheitsgemeinden Osternienburger Land, Stadt Zerbst, Stadt Aken/Elbe (Anhalt-Bitterfeld) und Stadt Gommern (Jerichower Land).

Auch für Lars-Jörn Zimmer (Wahlkreis 29-Bitterfeld) war die Abstimmung der 100 Mitglieder der Landesvertreterversammlung eine Bestätigung seiner bereits 13-jährigen Landtagsarbeit: Mit 93,88 Prozent der Stimmen erreichte er hinter Dr. Reiner Haseloff (95,96 Prozent) und Harry Lienau (94,74 Prozent) das drittbeste Resultat aller 57 auf der CDU-Landesliste notierten CDU-Kandidaten. 

Auch Herbert Hartung war mit seinem Resultat zufrieden. „87,37 Prozent der Landesvertreter stimmten für mich. Das freut mich, zugleich aber gilt, dass ich unbedingt das Direktmandat in meinem Wahlkreis holen will.“ Hartung ist seit 2006 Landtagsmitglied. Zum Wahlkreis Wolfen gehören neben Sandersdorf-Brehna und Zörbig die Wolfener Teile der Stadt Bitterfeld-Wolfen.

Wilfried Langner kandidiert erstmals für ein Landtagsmandat. Der Köthener möchte die Nachfolge von Brigitte Take antreten. Er bekam am Sonnabend 81,40 Prozent der Stimmen für den Listenplatz 42. Zum Wahlkreis Köthen gehört neben den Städten Köthen (Anhalt) und Südliches Anhalt auch die Stadt Könnern (Salzlandkreis).

Hintergrund:

Der Landtag von Sachsen-Anhalt setzt sich aus den Gewinnern in den Landtagswahlkreisen zusammen sowie aus Kandidaten, denen entsprechend der Zweitstimmen Mandate zuzuerkennen sind. Sofern also die von den Parteien und Wählervereinigungen nominierten Kandidaten in ihrem Wahlkreis nicht gewinnen, können sie entsprechend ihrer Reihenfolge auf der Landesliste ihrer Partei/Wählergemeinschaft dennoch Landtagsabgeordnete werden, wenn das Zweitstimmenergebnis entsprechend hoch ist.